Kamern l Denn im metallenen Kinosaal, wo in den Vorjahren der Film über die leinwand flimmerte, wäre es bei der Gluthitze unerträglich heiß gewesen.

Von der Loggia des neu errichteten Jugendklubs wurde die Leinwand herabgelassen, im Vorfeld wurden auf dieser Fotos aus der Region von Mitorganisator Guido Krull sowie von Gabi Schröder gezeigt. Den musikalischen Part beim „Warm-Up“ übernahm die Band „Kopf & Kragen“, die jungen Musiker spielten auch im Anschluss, diesmal verstärkt durch Sängerin Michelle Gortat aus Kamern.

Förderverein versorgte

Der Förderverein der Kamernschen Feuerwehr hatte die Versorgung der vielen Kinogänger übernommen, auch der Karnevalsklub KKK half – indem er unter anderem Technik bereitstellte. Letztere hatte auch die Band zur Verfügung gestellt.

Bilder

Zünftig wie zu DDR-Zeiten gab es im Vorprogramm einen Defa-Augenzeugen aus dem Jahr 1972. Damals wurde schon vom Wellenreiten auf der Ostsee berichtet – neben allerhand antiimperialistischer Propaganda wegen des Vietnam-Krieges.

„Wir können auch anders“ hieß das lustige Roadmovie, welches vor 25 Jahre gedreht wurde: Zwei Analphabeten aus dem Westen (Horst Krause und Joachim Król) wollten in Mecklenburg eine Erbschaft antreten, doch statt des erhofften alten Schlosses fanden sie nur eine abrissreife Kate vor.

Die Organisatoren danken auf diesem Wege nochmals allen Helfern und Sponsoren.