Neuermark-Lübars l  Der Kultur- und Heimatverein lud erstmals zu einer Kinderfaschingsparty ein. Die Organisatoren freuten sich über eine enorme Resonanz zur Premiere, immerhin 44 Kinder waren teils mit ihren Eltern der Einladung ins Dorfgemeinschaftshaus gefolgt.

„Unsere Gäste kommen aus dem gesamten Umfeld, von Schollene, Scharlibbe, Klietz, Wulkau, Hohengöhren und Schönhausen und natürlich auch aus Neuermark-Lübars“ informierte Anita Kieselbach, welche die Party zusammen mit Ramona Zander, Anna Völkel und Jana Schulz vorbereitet hatte. Letztere war zum Fest leider erkrankt, dafür sprang Jacqueline Stempin ein. Ole Schulz sorgte für die passende Musik, seine Schwester Silja schenkte Kinderbowle aus.

Krabbelecke für die Jüngsten

Auch an die jüngsten Gäste war gedacht, es gab eine Krabbelecke zum Zurückziehen. Auf einem Tisch lagen Pappteller bereit, aus ihnen konnten die Kinder mit Hilfe von Silja Schulz bunte Masken basteln. Dank vieler Sponsoren trug sich die Aktion von selbst. Jedes Kind bekam eine Tüte mit seinem Namen, wo es nach Herzenslust Windbeutel, anderes Gebäck oder Knabbereien mitnehmen konnte. Für jeden kleinen Jecken lag zudem ein Pfannkuchen bereit. Der Eintritt war für alle Kinder frei, die Eltern bezahlten für Speisen und Getränke einen kleinen Obolus.

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Zu einer Faschingsparty gehören natürlich Spiele, beim Stuhl- oder Zeitungstanz sowie dem Dickmann-Wettessen ging es hoch her. Die besten Kostüme wurden mit einer Urkunde geehrt: Das zauberhafteste hatte Zauberer Maddox Fenn aus Klietz an, das gefährlichste gehörte Ninja Tobi Pesenecker, das märchenhafteste dem Waldzwerg Christian Thiemann, das gruseligste Vampir Ben Böttcher und das tierischste der Leopardin Hanna Stempin (alle aus Neuermark-Lübars). Das kleinste Kostüm hatte Rotkäppchen Johanna an und das lustigste gehörte dem Polizisten Franz Belau aus Hohengöhren. Für die Jury hatten sich die ältesten Kinder zusammengefunden.

Wegen der tollen Resonanz soll das Fest auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.