Hohengöhren l „Die Idee dazu war nach dem Löschangriff-Ausscheid in Kamern entstanden“, informierte Fördervereinsvorsitzender Peter Hackel als Gastgeber. Ursprünglich sollte es nur ein gemeinsamer Wettkampf sein, doch kam der Hinweis auf die Flutlichtanlage und die guten Bedingungen auf dem Sportplatz, so dass am Ende die Idee zum Wettkampf um den „Nachtaktiven-Pokal“ geboren wurde.

Von den 14 angemeldeten Teams reisten 12 an, Nitzow und Garz sagten ab. Ein Regenschauer gleich zur Eröffnung um 20 Uhr blieb zum Glück der einzige Niederschlag während des Wettkampfes; Peter Hackel begrüßte alle Anwesenden. Er selbst sorgte dann am Zapfhahn für stets volle Biergläser. Grillmeister war in bewährter Manier Wolfgang Gehrke, welcher von Kassierer Ulf Wabbel unterstützt wurde.

Ein besonderes Flair

Im Laufe des Abends gesellten sich auch noch etliche Zuschauer zu den „nachtaktiven“ Feuerwehrleuten. Das Flair mit den Wettkämpfern und ihren Einsatzfahrzeugen unter Flutlicht war schon etwas Besonderes.

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In der Dunkelheit konnte denn auch ein Beamer eingesetzt werden, welcher die gelaufenen Zeiten umgehend auf eine Leinwand projizierte. Dies erledigte Stadionsprecher Jürgen Kleinau.

Im Gegensatz zum Löschangriff am Tage wurde diesmal auf eine Zieleinrichtung gespritzt, weshalb der Lauf auch etwas länger dauerte. Denn erst wenn diese voll war – was im Dunkeln nicht so einfach war – ging ein Blinklicht an und die Zeit wurde gestoppt.

Mit 27,03 Sekunden war Miltern nicht zu schla

Entsprechend breit gestreut waren denn auch die Wertungszeiten, gewertet wurde der beste von zwei Läufen. Mit einer hervorragenden Zeit von 27,03 Sekunden war Miltern mit seinen schwarzen Helmen nicht zu schlagen. Im zweiten Lauf hatten aber auch sie 30 Sekunden länger gebraucht.

Die Gastgeber kamen mit 30,13 Sekunden auf den 2. Platz, sie waren anderthalb Sekunden schneller als Lichterfelde. Die Hohengöhrener um Wehrleiter Florian Meyer waren sehr ausgeglichen: Auch mit ihrer zweiten Zeit von 31,4 Sekunden hätten die Gastgeber diesen Platz inne gehabt.

Freuen konnten sich die Hohengöhrener aber auch über einen Sieg, denn ihr Frauenteam brauchte 48,3 Sekunden und war damit zehn Sekunden schneller als die Konkurrenz aus Kamern. Deren Männerteam hatte übrigens beim Kuppeln der Saugschläuche einen Verletzten: Der Finger mit offenem Bruch musste im Krankenhaus behandelt werden, weshalb ein Krankenwagen gerufen werden musste.

Neben den Milternern, die seit längerem mit schwarzen Helmen starten, präsentierten sich auch die Klietzer mit frisch lackierten Helmen: in hellblau mit einem roten Streifen.

Gegen 23.30 Uhr war der Wettkampf beendet. Der gelungene Auftakt lässt auf eine Fortsetzung hoffen.