Angebot

Marien-Pflegeheim lädt alle Sandauer zum Besuch seines Außengeländes ein

Leiterin der Caritas-Einrichtung bietet Stadtrat und Vereinen Räumlichkeiten zur Nutzung an / Bürger dürfen Außengelände betreten

Von Ingo Freihorst
Heimleiterin Cerstin Franke und der amtierende Bürgermeister Wolfgang Hellwig wollen künftig noch stärker zusammenarbeiten. Foto: Ingo Freihorst

Sandau

An einem ungewohnten Ort trifft sich am Donnerstag um 19 Uhr der Sandauer Stadtrat zur Sitzung: im Saal des Marien-Heimes. Anlass ist ein Schreiben von Heimleiterin Cerstin Franke an den amtierenden Bürgermeister Wolfgang Hellwig. Sie möchte das Caritas-Pflegeheim mehr in den Alltag der Sandauer integrieren.

„Infolge dessen, dass das Rathaus nicht mehr wie gewohnt genutzt werden kann, möchte ich Ihnen und dem Stadtrat gern unsere Räumlichkeiten zur kostenfreien Mitnutzung anbieten“, heißt es in dem Schreiben. Davon macht die Stadt gern Gebrauch. Denn in der Turnhalle, die bislang für Sitzungen genutzt wurde, ist die Akustik nicht die beste, zudem kühlt sie abends wegen der defekten Heizung rasch aus. Wolfgang Hellwig bedankt sich für das Angebot, denn vor 2025 wird das Rathaus wohl nicht fertig.

Das Angebot gilt auch für die Allgemeine Bürgerbewegung, deren Vorstand hier bereits tagte, sowie für Vereine wie die Volkssolidarität. Nicht nur das: Auch das Außengelände dürfen die Sandauer Bürger nutzen, bisher hatte die Feuerwehr hierher immer zur Ostersuche geladen. Rundgänge sollten wegen der Heimbewohner aber immer rücksichtsvoll erfolgen. Cerstin Frankes Ziel ist es, das große Areal nach und nach attraktiver zu machen.

Eine Infotafel an der Sitzgruppe auf dem nahen Elbdeich, die über die Historie des Heimes – und einstigen Amtes – informiert, soll in Kürze ebenfalls von der guten Zusammenarbeit mit der Stadt künden.