Klietz l Spatenstich am Donnerstag für ein 3,4 Millionen-Euro-Projekt auf dem Klietzer Übungsplatz: Die Breaching-Anlage, an der Soldaten das Sprengen von Zugängen zu Gebäuden üben, verleiht dem Schießplatz Einmaligkeit in Deutschland. Denn solch eine Anlage gibt es bislang nicht. „Für uns neben den beiden Gewässerübergängen Elbe und Havel ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, das uns zukunftsträchtig macht“, freut sich der Kommandeur Oberstleutnant Michael Vormwald.

Eine Firma aus Biederitz beginnt nun mit dem Bau. Im Sommer 2019 sollen die ersten Sprengungen stattfinden. Austauschbare Fertigelemente werden in das massive Gebäude integriert. Außerdem entstehen Beobachtungs-Bunker, Lagerplatz und Ausbildungsgebäude.

Den ersten Spatenstich setzten neben Michael Vormwald  Oberstleutnant Manuel Nicolai vom Bundesamt für Infrastruktur Strausberg, Frank Siedow als Leiter des Dienstleistungszentrums Burg sowie Frank Perlitz vom Bau-und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt Magdeburg.