Schollene l „Tut das weh?“ fragt eines der Schollener Kinderwehr-Kinder etwas besorgt, als Hausarzt Ben Güldenpfennig bei Kinderwartin Caroline Nagel einen Druckverband anlegt. „Nein!“ beruhigt er, „aber es muss schon richtig fest sein, damit die Blutung gestoppt wird.“ Der jüngste Ausbildungsnachmittag des Schollener Nachwuchses stand ganz im Zeichen der Ersten Hilfe. „Man kann nicht früh genug damit anfangen“, sagt Ben Güldenpfennig, der schon mehrfach bei der Wehr zu Gast war und ihr auch schon eine Rettungstasche spendiert und sich an der Anschaffung eines Defibrillators beteiligt hat. Bei den Sechs- bis Zehnjährgien ging es nun darum, den Notruf richtig abzusetzen, einen Druckverband anzulegen und zu sehen, was so alles in der Rettungstasche ist. Beim Anlegen des Verbandes gaben sich die Kinder ordentlich Mühe, denn es ist gar nicht so einfach, richtig fest zu binden. „So ein Druckverband muss keinen Schönheitspreis gewinnen, Hauptsache er sitzt richtig und wirkt“, ermuntert der Arzt.

Jugend übt Wasserentnahme

Die 13 Mitglieder der Kinderwehr werden im Laufe der Zeit bei der Wehr immer wieder mit dem Thema Erste Hilfe konfrontiert, auch bei der Jugendwehr. Die macht ebenfalls dienstags ab 16.30 Uhr Ausbildung. Während die Jüngsten im Gerätehaus Verbände übten, fuhren die ab Elfjährigen raus zur Lanke. Denn derzeit widmen sie sich dem Thema Wasserentnahme, dieses Mal aus dem offenen Gewässer. Jugendwart Marcus Wolf und Pascal Berger zeigten, welche Handgriffe dabei sitzen müssen.

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