Havelberg l Noch bis 31. März ist die Ausstellung „Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt“ im Havelberger Prignitz-Museum zu sehen. Zum Abschluss wird am Sonnabend, 30. März, zur Finissage und Vorträgen eingeladen. Mit dabei Innenminister Holger Stahlknecht, der ein Grußwort spricht.

Los geht‘s am Vormittag um 10 Uhr mit der Begrüßung durch Landrat Carsten Wulfänger. Im Anschluss sprechen außer dem Innenminister die Präsidentin des Landtages Sachsen-Anhalt Gabriele Brakebusch und der Landesgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Jürgen Leindecker Grußworte. Ein Resümee zieht Cornelia Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende des Museumsverbandes des Landes. Maik Reichel, Direktor der Landezentrale für politische Bildung, gibt einen Ausblick. Ab 11.15 Uhr ist ein Rundgang durch die Ausstellung angedacht, um 12.30 Uhr beginnen Vorträge und es wird das Buch „Gäste des Kaisers“ – die Kriegsgefangenenlager des Ersten Weltkrieges auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts von John Palatini vom Landesheimatbund präsentiert.

Die Havelberger Museologin Sabine Ball spricht über die Tagebücher zweier Augenzeugen, die es übrigens auch in gedruckter Form im Museum gibt. Rosemarie Knape, Projektkoordinatorin der Wanderausstellung, stellt Impressionen zu 19 Stationen der Schau vor. Die erste Ausstellung war im Januar 2014 im Musikforum Katharinenkirche am Altmärkischen Museum in Stendal eröffnet worden. Im Laufe der Zeit kamen immer neue Exponate hinzu und jedes Museum reicherte die Ausstellung mit regionalen Objekten an. In Havelberg spielt das Kriegsgefangenenlager eine große Rolle und großformatige Fotos dokumentieren die Geschehnisse in dieser Zeit.