Nitzow l Dazu konnte Vereinsvorsitzender Kurt Kubat zahlreiche Mitglieder des Vereins, Gastschützen aus befreundeten Vereinen und sogenannte Bürgerschützen, die keinem Schützenverein angehören, begrüßen. Das herrliche Wetter verzauberte den idyllisch, mitten im Wald gelegenen Schießplatz in eine kleine Märchenwelt. „Wir haben heute auch eine Gulaschkanone hier, die ebenso wie Grillmeister Uwe Weichert für die Versorgung der Schützen sorgen wird“, freute sich Kurt Kubat. Er übergab dann alles Weitere für kurze Zeit in die Hände von Kassenwartin Rita Kasubek, die die Anmeldung der Schützen übernahm. Kurt Kubat war nämlich noch zu einer Ortsbegehung geladen.

Zweimal fünf Schuss

Rita Kasubek hatte als Helfer den Havelberger Jens Nehring an ihrer Seite, der zum Beispiel die Zielscheiben beschriftete und die Munition ausgab. Es wurde mit dem Kleinkalibergewehr, sitzend, aufgelegt, aus einer Entfernung von 50 Metern geschossen. Geschossen wurden fünf Schuss auf Probe und zwei Mal fünf Schuss, die in die Wertung kamen.

Wertung in drei Kategorien

Die Wertung wurde später in drei Kategorien vorgenommen. Die Schützen des Nitzower Vereins, Gastschützen aus fremden Vereinen und die Bürgerschützen wurden getrennt gewertet. An den Schießbahnen wurde hart um jeden Ring gekämpft. Es durfte mit den eigenen Waffen geschossen werden oder mit denen, die der Verein zur Verfügung stellte.

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Ziegen sind Anziehungspunkt

Auf dem Schießplatz selbst lag der Duft von frisch gegrillten Würsten in der Luft, der nur noch vom Erbseneintopf der Gulaschkanone übertroffen wurde. „Chefkoch“ Henning Hellwig schwang hier den Kochlöffel. Die Vereinsziegen, die in der Nähe in ihrer Einzäunung den Frühling genossen, ließen sich nicht stören und waren ein Anziehungspunkt für die Gäste. „Die habe ich heute noch einmal verschont“, scherzte Henning Hellwig mit einem Blick auf die Tiere. Sie verlassen zwar in Kürze das Vereinsgelände, aber kommen natürlich nicht in die Suppe, sondern in gute Hände, denn: „Ich nehme sie mit auf unsere Koppel, da sind sie besser unter Kontrolle“, begründete Henning Hellwig. Er hatte auch Tilmann Schröder mitgebracht, der seit Februar aktiv auf dem Nitzower Schießplatz ist. Tilmann wurde beim Frühlingspokalschießen als neues Mitglied in den Schützenverein Nitzow aufgenommen. Noch schießt er, da er noch keine 18 Jahre ist, mit dem Luftgewehr, aber er freut sich schon auf das spätere Schießen mit dem KK-Gewehr. „Nachwuchs ist bei uns immer gerne gesehen, denn das Schießen ist eine schöne Freizeitbeschäftigung“, schätzte Kurt Kubat ein.

Gemütlicher Abschluss

Nach dem Pokalschießen saßen die Schützen gemütlich in der Sonne und fachsimpelten. Rita Kasubek nahm dann die Siegerehrungen vor. Bei den Vereinsgastschützen siegte der Kabelitzer Frank Klietzing vor dem Stendaler Dennis Schulz, der Norbert Hein, ebenfalls aus Kabelitz, auf Rang drei verwies. Bettina Häußler aus Ferchland gewann bei den Bürgerschützen und freute sich riesig über diese Platzierung. Zweiter wurde hier der Nitzower Michael Sengespeck. Vom Nitzower Verein beglückwünschte Rita Kasubek sich selbst zum Sieg und nahm gerne den Applaus der Anwesenden dazu entgegen. Rang zwei belegte Ehemann Reinhard Kasubek und Platz drei ging an den Vorsitzenden Kurt Kubat.

Der Vorsitzende bedankte sich zum Abschluss bei Rita Kasubek für die gute Unterstützung, bei allen anderen fleißigen Helfern und bei den Schützen, die beim Pokalschießen mit dabei waren.