Nitzow l Der Einladung zum vereinsoffenen Frühlingspokalschießen des Schützenvereins Nitzow von 1870 waren zahlreiche Schützen aus Nah und Fern gefolgt. Auf dem Schützenplatz im Haveldorf konnte der Vorsitzende des Schützenvereins Kurt Kubat an die 30 Schützen begrüßen. Sie kamen aus Gastvereinen, wie etwa aus Stendal, Schönhausen und Kabelitz, vom eigenen Verein, und auch Bürgerschützen, die nicht organisiert sind, nahmen an dem Wettbewerb teil.

Eigene Waffen erlaubt

Es wurde an einer 50-Meter-Bahn mit dem KK-Gewehr sitzend, aufgelegt geschossen. Die Schützen konnten mit ihren eigenen Waffen schießen, aber der Verein stellte, zum Beispiel für die Bürgerschützen, auch Waffen zur Verfügung. Vom Nitzower Schützenverein hatte Rita Kasubek die Turnierleitung übernommen, Ehemann Reinhard war der Grillmeister, Schießleiter war René Strawinski und Schriftführer Ulrich Emanuel. Er hatte auch die Munitionsausgabe unter sich.

Bratwurst vom Grill

Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Schützen, die gerade nicht ihre Waffe im Anschlag hatten, die herrliche Waldluft und die schöne Lage des Schießplatzes. Bei einer Tasse Kaffee und einer leckeren Bratwurst vom Grill war das ein Hochgenuss für alle Teilnehmer. „Wir freuen uns sehr darüber, dass heute so viele Schützen den Weg zu uns gefunden haben. Darauf können wir aufbauen und weiterhin ähnliche Veranstaltungen planen“, so der Vorsitzende Kurt Kubat.

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Fachsimpeln in den Pausen

Die Schüsse hallten durch die vorsommerliche Idylle und wurden vom Surren der Drahtseile, die die Schießscheiben zum Schützen transportierten, begleitet. Auf dem Vorplatz des Vereinsheimes standen die Schützen beisammen und fachsimpelten.

Stechen um Platz drei

Auf den Schießbahnen wurde um jeden Ring gekämpft. Die Wertung erfolgte in drei Kategorien. Vereinsschützen, Gastschützen fremder Vereine und Bürgerschützen wurden getrennt gewertet, um niemanden zu bevorteilen. Beim Nitzower Verein gab es zum Schluss noch ein Stechen um den dritten Platz, an dem Jörg Villbrandt und Ulrich Emanuel beteiligt waren. Jörg Villbrandt (86 Punkte) hatte hier die ruhigere Hand und das Quäntchen Glück verschaffte ihm Platz drei in der Gesamtwertung der Vereinsschützen. Zweiter wurde hier Reinhard Kasubek (90 Punkte) hinter seiner Ehefrau Rita (94 Punkte). So war das auch beim Pokalschießen im vergangenen Jahr, nur dass 2018 Rang drei an Kurt Kubat ging. Rita Kasubek hatte die Siegerehrungen vorgenommen und rief bei den Gästen Charlene Haak (90 Punkte) aus Schönhausen auf, die den dritten Platz belegte. Rang zwei erkämpfte sich der Tangermünder Nick Just (91 Punkte) vor seinem Vereinsschützen Norbert Hayn (92 Punkte), die beide vom Schützenverein Kabelitz kamen. Mit Dankesworten und dem Wunsch für eine gute Heimreise verabschiedete Rita Kasubek die Gäste. Am 29. Juni findet auf dem Schießplatz in Nitzow das traditionelle Königsschießen statt.