Schönhausen l Denn seit der Vereinsgründung vor 26 Jahren steht immer kurz vor den Feiertagen das Weihnachtsreiten auf dem Veranstaltungsplan – zugleich ein würdiger Jahresabschluss.

Schon der Auftakt der Veranstaltung in der wieder sehr gut besuchten Reithalle hat es in sich: die von acht RKS-Frauen gerittene Quadrille. Das Kürzel steht für Rotkäppchensekt, das Lieblingsgetränk nach dem Training. Unter der Leitung von Ilka Witte, welche mit der Pfeife „dirigierte“, wechselten die Reiterinnen durch die Bahn oder ritten auf Zirkel. Damit alles auf Kommando klappt, wurde zuletzt besonders intensiv geübt – der übliche wöchentliche Treff reichte da nicht aus.

Diesmal ganz besonders gut

„Ihr wart ja schon immer gut, aber heute wart ihr ganz besonders gut!“ lobte im Anschluss ein beeindruckter Vereinsvorsitzender und Moderator Jürgen Mund. Die RKS-Gruppe sei „der Stolz des vereins“. Wie beim Weihnachtsreiten üblich, gab es für Pferd und Reiter Präsente.

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Im Anschluss zeigten drei junge Damen aus der Nachwuchsriege ihr Können beim Reiterwettbewerb – darunter die zwölfjährige Lilli-Marie Neuber, welche beim Mini-Vierkampf im Land den 3. Platz belegt hatte. Etwa die Hälfte der 100 Vereinsmitglieder aus Schönhausen und Umgebung sind Kinder und Jugendliche, die Jüngsten im Vorschulalter.Ihnen kommt auch der Erlös aus dem Speiseverkauf zugute.

Sehenswert war im Anschluss der Pas de deux, den „Tanz zu zweit“ ritten Udo Witte und seine Tochter Jenny. Beide waren bis hoch zur Schweren Klasse in der Dressur erfolgreich und gehören zur Landesspitze.

Führzügel mit Eltern

Beim Führzügelwettbewerb gab es diesmal vertauschte Rollen: Mit Cornelia Müller und Manuel Neuber durften sich engagierte Eltern beim Reiten erproben. Ein weiterer Pas de deux wurde von Kindern geritten, das Springen und der Auftritt des Weihnachtsmannes beendeten die Veranstaltung.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder das große Reitturnier im Juni als Hauptaktion des Vereins geben, kündigte Jürgen Mund an.