Schönhausen l Großartig Werbung gemacht für das Turnier für Nachwuchsreiter und junge Pferde hatte der Schönhauser Reitverein nicht, um bei einer überschaubaren Anzahl Teilnehmer aus der Region nicht den Überblick zu verlieren. „Aber alles hat bestens geklappt, vielleicht hätten wir doch etwas mehr werben können. Denn so viele Möglichkeiten gab es in diesem Jahr für den Nachwuchs ja leider nicht. Wir als Organisatoren sind zufrieden, auch die anwesenden Pferdesportfreunde von den sechs, sieben Vereinen auch“, zieht der Vereinsvorsitzende Jürgen Mund Samstagnachmittag Bilanz.

Das Hygienekonzept ist gut aufgegangen. Bis auf eine waren alle Zufahrtsstraßen gesperrt. So musste jeder Zuschauer und Teilnehmer erst einmal an „Corona-Polizistin“ Ilka Witte vorbei. Nach Ausfüllen des Anwesenheitszettels gab es ein Bändchen und mit dem Hinweis „Bitte Abstand halten!“ war der Weg freigegeben.

Die eigentlich als Vorbereitungs- bzw. Abreiteplatz genutzte Fläche im Sportzentrum bot ausreichend Platz für die Hindernisse der einfachen Springprüfungen. Auch die Kleinsten in der Führzügelklasse waren dabei und genossen die Aufmerksamkeit. Die Dressur-Prüfung auf dem Platz an der Reithalle bot am Nachmittag den schönen Abschluss des sportlichen Wettbewerbes.

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Weihnachtsreiten geplant

Etliche Zuschauer hatten sich eingefunden, sahen den Wettbewerben zu und genossen, „dass endlich mal wieder was los ist“. Für Speisen und Getränke sorgte eine ortsansässige Gaststätte. „Ich danke allen, die zum Gelingen beigetragen und für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben“, sagt Jürgen Mund. Das macht Mut, sich als Verein auf das traditionelle Weihnachtsreiten im Dezember vorzubereiten. „Wir werden, wenn es wegen der Corona-Entwicklung kein behördliches Verbot gibt, mit entsprechendem Hygiene-Konzept dazu einladen – ob nun wie gewohnt in der Halle oder draußen wird dann kurz vorher entschieden“, kündigt Jürgen Mund an. Dann sind natürlich auch wieder die Schönhauser Nachwuchsreiter liebend gern dabei.