Fischbeck l Auch im Fischbecker Junkernwiehl, Schweinepuhl genannt. Er ist mit einem schmalen Kanal mit dem Ziegeleiloch verbunden. Doch diese Verbindung gibt es wegen des niedrigen Wasserstandes nicht mehr – deshalb sind die Fische im Schweinepuhl gefangen. „Es war kaum noch Sauerstoff vorhanden, die Fische schwammen schon an der Wasseroberfläche“, schildert Mathias Reiser, der Vorsitzende der Fischbecker Ortsgruppe des Tangermünder Anglerclubs. Bevor das Gewässer „umkippt“ und die Fische sterben, bat er die Feuerwehr um Hilfe. An drei Tagen haben die Kameraden je drei Stunden lang das Wasser umgepumpt und so neuen Sauerstoff eingetragen. Dafür sprechen die Angler ein Dankeschön aus!

Vorübergehend ist die Gefahr gebannt. „Wir brauchen nicht nur dringend ausgiebig Regen und tiefere Temperaturen, sondern endlich wieder mal eine Überschwemmung der Elbwiesen vor dem Deich, die es seit der Flut im Juni 2013 nicht mehr gegeben hat. Dadurch erfolgt der Eintrag von neuem Wasser und auch ein reger Fischaustausch.“ Sorgen macht er sich um das Dreieckloch, auch Tankstellenloch genannt. Es ist stellenweise nur noch 20 Zentimeter flach, einige verendete Fische wurden bereits abgesammelt. Die Gegebenheiten vor Ort sind so ungünstig, dass die Feuerwehr nicht für Sauerstoffeintrag sorgen kann.

Auch Wehrleiter André Köppe dankt den Kameraden, die neben den derzeitigen Einsätzen auch bei diesen Aktionen die Zeit investierten.