Havelberg l „Elf Mädchen und Jungen bereiten sich auf die Regionalwettbewerbe ,Jugend forscht‘ und ,Schüler experimentieren‘ vor“, erklärt der Leiter des Schülerinstitutes Hannes König. Insgesamt fünf Projekte werden dabei am Start sein, zwei bei „Jugend forscht“ und drei bei „Schüler experimentieren“.

Die Uhr tickt

Ihre schriftlichen Wettbewerbsarbeiten haben die elf Teilnehmer an den Wettbewerben im Januar fertiggestellt und abgegeben, nun konzentrieren sie sich darauf, die Präsentation ihrer Projekte vorzubereiten. „Dazu sind aber noch so einige technische Probleme zu lösen“, so Hannes König. Und außerdem tickt die Uhr. Denn bereits Ende Februar wird es ernst. Dann müssen die Arbeiten in Greppin (bei Bitterfeld) und in Stendal bei den diesjährigen Regionalwettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ verteidigt werden. Konkret finden diese am Dienstag, 25. Februar, in Greppin und am Donnerstag, 27. Februar, in Stendal statt. Drei Wettbewerbsarbeiten betreffen das Fachgebiet Arbeitswelt, eine das Fachgebiet Technik und eine das Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Digitales Spielbrett

Alle elf an den Regionalwettbewerben teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hoffen auf ein gutes Abschneiden, denn dieses ist Voraussetzung dafür, das jeweilige Projekt auch bei der nächsthöheren Stufe, dem Landeswettbewerb, zeigen zu können. Aus diesem Grund wird wohl auch in diesem Jahr wieder bis zuletzt an allen fünf Projekten gewerkelt werden. „Wir sind zwei Tage in der Woche intensiv mit der Arbeit an unserem Projekt beschäftigt“, berichten Tim Krepp und Theresa Klingenschmidt, die im Fachgebiet Arbeitswelt für „Jugend forscht“ an einem digitalen Spielbrett zur Anzeige eines Spielstandes, zum Beispiel in einem Wettbewerb von mehreren Schülergruppen, tüfteln. Im Vorjahr waren die beiden Jugendlichen übrigens mit ihrem „Intelligenten heißen Draht“ überaus erfolgreich gewesen. Beim Landeswettbewerb Sachsen-Anhalt setzte die Jury sie mit dieser Arbeit im Fachgebiet Technik auf Platz 1. Ein schöner Erfolg nicht nur für die beiden, sondern natürlich auch für das Havelberger Schülerinstitut.

Vollautomatische digitale Steuerung

Weiterentwickelt haben Felix König und Tilman Schröder im Gebiet Technik ihre arduino-Steuerung für eine Modellbahnanlage. Bei „Jugend forscht“ in Stendal möchten sie erstmals diese vollautomatische digitale Steuerung der Anlage präsentieren.

Digitales Labyrinth

Digitalisiert und damit in ganz neuer Form wird sich im Bereich Arbeitswelt ein Projekt zeigen, das bereits beim Klassenraumtheater „Berufsorientierung einmal ganz anders“ Verwendung findet. Jonas Richter, Robert Rosenfeld und Elias Leue entwickeln das sogenannte BO-Labyrinth, das bereits im Jahr 2017 „Jugend forscht“-Projekt war, weiter. Das digitalisierte Labyrinth soll mit Hilfe eines arduino-Mikrocontroller-Boards gesteuert werden.

Erstmals beim Wettbewerb dabei

Die Mitglieder der anderen beiden Teams sind noch ganz junge Tüftler und werden zum ersten Mal bei einem Regionalwettbewerb vertreten sein. Oliver Gortat und Justus Gerber wollen im Fachgebiet Mathematik/Informatik eine Zählmaus und eine Stoppuhr, mit Hilfe von arduino, vorstellen. Und Johann Leue und Jeremy Vogt haben sich in der „Arbeitswelt“ der Entwicklung einer Lesehilfe für Hornhautvernarbungen angenommen, die es an der Augenkrankheit Makula Pucker Erkrankten – Kindern wie Älteren – ermöglicht, dass diese beim Lesen einer Zeile in dieser nicht mehr verrutschen.