Schönhausen l „O du fröhliche“ sangen die Frauen und Männer des gemischten Chores Schönhausen zu Beginn der Seniorenweihnachtsfeier im Bürgerzentrum und stimmten damit alle Anwesenden feierlich auf die Adventszeit ein. Dirigiert wurde das Ensemble von Simeon Simeonov. Er sowie Monika Fünfarek als Vorsitzende des Chores nahmen im Anschluss Blumen und eine kleine Prämie von Bürgermeister Jürgen Mund entgegen.

Traditionell begrüßen die Rentner und Vorruheständler aus Schönhausen und den Ortsteilen Hohengöhren und den beiden Dammdörfern auch den Chor der Grundschule zu ihrer Weihnachtsfeier. Dieser wurde bislang von Katy Säuberlich geleitet, doch hat sie die Schönhauser Grundschule inzwischen verlassen.

Jedoch konnte sie vorab noch das Programm zur Feier mit den Kindern einstudieren, informierte die kommissarische Schulleiterin Kerstin Gebhardt, welche im Bürgerzentrum mit Martina Hertel als Chorbegleiterin fungierte. Es erklangen Lieder und Gedichte zur Adventszeit – nicht fehlen durfte dabei die „Weihnachtsbäckerei“.

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Feuerwehr als Shuttlebus

Begrüßt wurden die Gäste im wieder hübsch dekorierten Saal erstmals vom neu gewählten Bürgermeister Jürgen Mund. Er habe sich schon auf diese Feier gefreut, berichtete er. Froh sei er über die rege Resonanz – auch von den Bewohnern der Ortsteile. Etliche von ihnen waren mit dem Kleinbus der Feuerwehr zum Bürgerzentrum gebracht worden.

Die Senioren sollten jeden Tag nutzen und auch am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde teilhaben, riet der Bürgermeister. Da sie ein fester Bestandteil der Gemeinschaft seien, werde für sie diese Weihnachtsfeier ausgerichtet.

Kommunen fehlt Geld

Leider fehle den Kommunen auf dem flachen Land aktuell einiges Geld, was auch viele Senioren bewege, bedauerte Jürgen Mund. Die Politiker dürfen aber den ländlichen Raum nicht vergessen, sonst fühlen sich die dort lebenden Menschen abgehängt. Weil es überall an Geld fehle, müsse man Ideen entwickeln, bei deren Umsetzung auch die Rentner noch gefragt seien. „Machen sie mit, sie werden noch gebraucht“, rief Jürgen Mund den Anwesenden zu.

Sein Dankeschön ging auch an das achtköpfige Helferteam um Petra Völkel und Karin Froreck, welche beim Eindecken der Tische und der Bewirtung der Gäste halfen.