Sandau/Wulkau l Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat sich an Dienstag gegen 9.10 Uhr auf der B 107 zwischen Sandau und Wulkau ereignet.  Aus ungeklärter Ursache war ein Kleintransporter mit drei Insassen sowie mit Anhänger nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrzeugfront in den Graben gestoßen. Durch den Aufprall drehte sich das Gespann und kam auf der Seite zum Liegen. Die Einsatzleitstelle in Stendal alarmierte, als die Meldung bei ihr einging, umgehend die Feuerwehren aus Wulkau, Sandau und Havelberg  zu dem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, wie es hieß.

Rettungskräfte nachalarmiert

Als Erste waren der Rettungsdienst aus Havelberg und die Feuerwehr Sandau vor Ort.  Die erste Meldung, dass das verunglückte Fahrzeug auch in Brand geraten sei, bestätigte sich dabei nicht. Eine Person konnte von den Einsatzkräften schnell aus dem Kleintransporter befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Weitere Rettungsdienstkräfte wurden nachalarmiert. Leider mussten diese aus weiterer Entfernung anfahren, so aus Tangermünde und aus Neu Schrepkow, da in der Nähe keine weiteren Kräfte zur Verfügung standen.

Für einen Mann kommt jede Hilfe zu spät

Für die beiden anderen Insassen musste durch die Feuerwehren Sandau und Havelberg eine technische Rettung eingeleitet werden, was auch zügig erfolgte. Für einen Mann kam aber leider jede medizinische Hilfe zu spät. Er verstarb an seinen Verletzungen.

Bundesstraße längere Zeit gesperrt

Die Bundesstraße war auf dem betroffenen Abschnitt für längere Zeit gesperrt: für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten des Unglücksfahrzeuges.