Havelberg/Tangerhütte l Seit 7. Januar 2019 hat Kerstin Meinschien zwei Leiterstellen inne: eine in Havelberg und eine in Tangerhütte. Denn nachdem der Tangerhütter Schulleiter 2018 in den Ruhestand versetzt worden war und kein Nachfolger zur Verfügung stand, war Kerstin Meinschien vom Landesschulamt für zwei Tage in der Woche – Montag und Freitag – an die Gemeinschaftsschule „Wilhelm Wundt“ abgeordnet worden, um hier Leitungsaufgaben zu übernehmen. Was folgte, war das Angebot, zum 1. August auch nach Tangerhütte versetzt zu werden. „Ich habe lange, lange darüber nachgedacht und bin letztlich zu der Entscheidung gelangt, die Stelle anzunehmen“, erklärt sie, und führt dafür insbesondere persönliche Gründe an. Dazu gehört, dass Tangermünde als Wohnort seit sechs Jahren ihr Lebens-Mittelpunkt ist.

28 Jahre Schulleiterin in Havelberg

Zu Wochenbeginn ist sie von Regierungsschuldirektor Jürgen Kebernik auch offiziell zum 1. August zur Schulleiterin in Tangerhütte ernannt worden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie sich zum Schuljahresende Anfang Juli wohl mit zwei weinenden Augen aus Havelberg verabschieden wird. „Denn mit meinem Herzen hänge ich natürlich an der Sekundarschule ‚Am Weinberg‘, an der ich mittlerweile seit 28 Jahren als Schulleiterin tätig bin.“ Bis zu ihrem letzten Arbeitstag werde sie ihre Aufgaben in Havelberg verantwortungsvoll erfüllen, versichert Kerstin Meinschien. Als Schulleiterin und ebenso als Lehrerin.

Im April erste Herausforderung

Erste Herausforderungen in Tangerhütte – vorerst ist sie hier weiterhin an zwei Tagen in der Woche – werden unter anderem die seit Jahren geplanten baulichen Veränderungen, wie der Umbau der alten Turnhalle zur Mensa mit Hauswirtschaftsbereich, sein. Schon im April soll es damit losgehen.