Havelberg l  Die Ortsgruppen sind offen für alle, die Lust haben, wieder ein bisschen Farbe in den oft so grauen Alltag zu bringen. Aber auch für diejenigen, die einfach nur etwas gegen die Vereinsamung tun und Kontakte knüpfen wollen oder aber auch Hilfe in einer schwierigen Lebenssituation suchen, halten die Begegnungsstätten entsprechende Angebote bereit. Doch nicht nur Alleinstehende finden den Weg zur Volkssolidarität, sondern auch viele Ehepaare gehen gerne in die Einrichtungen, um Spaß und Freude in der Gemeinschaft zu erleben.

Jeden Tag Angebote

In der Havelberger Begegnungsstätte der Volkssolidarität ist täglich etwas los. Die Mitglieder geben sich hier oft die Klinke in die Hand und das besonders in den Wintermonaten. „Unsere Begegnungsstätte ist ein Zentrum der Kommunikation, der kulturellen, künstlerischen, geistigen und sportlichen Betätigung, aber auch der sozialen Beratung und Betreuung. Und das soll auch so bleiben“, wünscht sich die Einrichtungskoordinatorin Beate Schulz. Sie lobte die hohe Mitgliederzahl auf einigen kleinen Dörfern und wünscht sich für 2019 einen weiteren Mitgliederzuwachs.

Drei Gruppen in Havelberg

In Havelberg gibt es drei Ortsgruppen (OG); die OG VII ist mit über hundert Mitgliedern die größte. Gerade Menschen, die sich in der Mitte des Lebens befinden, können sich in der Begegnungsstätte auf vielfältige Weise aktiv betätigen. „Wir bieten für jeden etwas, der sich geistig und körperlich fit halten möchte, und haben auch immer für Verbesserungsvorschläge ein offenes Ohr“, so Beate Schulz.

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422 Veranstaltungen in 2018

Im vergangenen Jahr gab es in der Havelberger Einrichtung 422 (!) Veranstaltungen aller Art, an denen 4472 Senioren beziehungsweise Mitglieder teilgenommen haben. „Mit dem tollen Fasching ging es im Februar des vergangenen Jahres los, die Frauentagsfeier folgte im März, dann kam der Osterspaziergang mit vielen Teilnehmern, der Tag der Gesundheit, Sportfest, zahlreiche Reisen, wie etwa zur Landesgartenschau nach Burg und vieles, vieles mehr“, zählte Beate Schulz nur einige Höhepunkte auf. Unterstützung gibt es bei allen Aktionen in der Begegnungsstätte von Ein-Euro-Jobbern und den einzelnen Ortsgruppen.

Gestricktes für guten Zweck

Die Handarbeitsgruppe, in der etwa 20 Mitglieder aus allen Ortsgruppen vertreten sind, wird von der Vorsitzenden der OG VII Vera Skiba geleitet. Sie treffen sich regelmäßig und lassen die Strick- und Häkelnadeln „glühen“. „Die Handarbeitsfrauen sind hin und wieder auf Basaren und Märkten vertreten, um ihre hübschen Sachen zu verkaufen. Sie geben ihr Gestricktes aber auch für den guten Zweck weg und unterstützen zum Beispiel die Tafel, das DRK-Wohnheim Julianenhof, Schulen und Kitas“, informiert Beate Schulz.

Monatlich ein Bingo-Treff

Wöchentlich findet in der Begegnungsstätte am Dienstag der Sport statt, donnerstags ist Englisch und Sitztanz und montags und dienstags treffen sich die Kartenspieler. Monatlich gibt es ein gemeinsames Frühstück, einen Bingo-Nachmittag, der Klubrat tagt und ein Skat- und Rommèturnier wird ausgetragen.

"Ausflug" nach Norwegen

Die Jahresplanung 2019 ist auch schon fast abgeschlossen. Mit einer Verkehrsteilnehmerschulung, die am 16. Januar für ein volles Haus sorgte, begann das Jahr. Im Februar folgt gleich der nächste Höhepunkt, denn: „Wir haben die Dia-Multivisionsshow ,Norwegen mit Nina und Thomas W. Mücke‘ aus Berlin eingeladen und können so einen tollen Ausflug nach Norwegen erleben“, freut sich Beate Schulz.

Täglich Ansprechpartner

Alle anderen Jahreszeitenfeiern und auch zusätzliche Angebote lassen auf ein interessantes Jahr hoffen. In der Volksstimme werden die Höhepunkte und auch alle anderen Veranstaltungen angekündigt. „Monatlich sind die Unternehmungen im Fenster der Begegnungsstätte veröffentlicht und wir stehen täglich als Ansprechpartner zur Verfügung“, so die Einrichtungschefin.