Schönfeld l Das Lied von Hänsel und Gretel sowie Reime zum Advent erklangen auf der Rentnerweihnachtsfeier in der einstigen Schönfelder Schule, dargeboten unterm Weihnachtsbaum von den Kindern der Wulkauer Tagesstätte „Kinderwelt“. Unter den jungen Künstlern befanden sich natürlich auch Schönfelder Kinder.

Zu Beginn seiner Rede dankte Bürgermeister Arno Brandt seinen Helfern: Dekoriert hatten den Raum Gemeinde-sekretärin Ricarda Ringer sowie Marita Gesierich und die von ihr betreuten Kinder. Die Weihnachtsfeier bereicherten zudem Norbert Zander mit dem beliebten Bingo-Spiel sowie Juliane Braun vom Dorfverein mit einer Schätzfrage: Wie viele rote Dächer hat Schönfeld? Anja Walter präsentierte alte und aktuelle Fotos aus dem Ortsteil.

Rückblick auf das Jahr

In kurzen Zügen informierte das Ortsoberhaupt die Anwesenden über das Geschehen im fast abgelaufenen Jahr. Er freue sich, dass sich im Ort ein Verein für die Kulturarbeit gebildet habe, welcher auch das Dorfjubiläum vorbereitet. Eine weitere positive Nachricht war, dass die Gaststätte in der Bungalowsiedlung am Schönfelder See ab dem kommenden Jahr endlich wieder einen Pächter besitzt.

Eigentlich sollte im Rahmen der Beseitigung der Flutschäden aus dem Jahre 2013 in diesem Jahr auch das Pflaster der Dorfstraße im Ortsteil an etlichen Stellen saniert werden, doch musste die Maßnahme ins kommende Jahr verschoben werden – die Baufirmen haben alle viel zu tun. Erneuert werden auch die Leuchtkörper in den Straßenlampen, dazu hatte die Verbandsgemeinde Fördermittel erhalten. Sparsame LED-Lampen sollen eingebaut werden, vor allem an der Ortsdurchfahrt.

Fertig wurde kürzlich die Flutschadensbeseitigung am Weg zwischen Wulkau und dem Weg zur Bungalowsiedlung am Schönfelder See. Weil der Unterbau nicht normgerecht war, mussten zudem bei einem Weg in der Feldmark 200 Meter nachgearbeitet werden. Mit der Beseitigung der Flutschäden sei Kamern auf einem guten Weg, so der Bürgermeister weiter. Er veranschlagte dazu noch bis zu zwei Jahre, dann seien insgesamt um die 20 Millionen Euro geflossen.

Ort hat bereits Breitband

Wenn alles klappt, könnte Schönfeld in frühestens einem Jahr auch ein modernes Glasfasernetz besitzen, womit man weitaus schneller im Internet surfen und sogar Fernsehen schauen kann (siehe Beitrag oben). Die Telekom hat den Ort gerade mit Vectoring ertüchtigt, weshalb viele schon dieses Breitband nutzen.

Neben Schönfeld hatten zuvor auch Weihnachtsfeiern in Kamern, Rehberg und Wulkau stattgefunden. Musikalisch umrahmt wurden diese von der Kamernschen Kindertagesstätte sowie der Freien Schule. Im Wulkauer Mehrzweckraum hatten zudem Ratsmitglied Caren Pfundt sowie die Jugendlichen Annabell Rakowski und Lukas Betka einen weihnachtlichen Sketch präsentiert.