Schollene l Jüdische, christliche und islamische Klänge vereinen sich zu einem Lied, zu dem nach einer vorgegebenen Choreografie getanzt wird. Unzählige dieser Videos, die auch Ausdruck des Corona-Stresses in so vielen Bereichen des täglichen Lebens sind, finden sich im Internet wieder. Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Feuerwehrleute, Polizisten und andere Helfer tanzen den „Jerusalema“. Und jetzt auch Pflegekräfte und sogar Bewohner des Schollener Seniorenwohnparkes. Auf Abstand und mit Maske.

Die Idee dazu hatte Nicky Vollert, Auszubildende im dritten Lehrjahr. Ihr vor einigen Wochen unterbreiterter Vorschlag stieß auf Zustimmung bei den Kolleginnen und Kollegen. Zusammen mit Bianca Päsler übernahm sie das Einstudieren der Tanzschritte. Und sogar die Senioren machten mit. Einige tanzten, andere klatschen und winken im Rhythmus mit und bereicherten damit das Projekt. Entstanden sind zahlreiche Videosequenzen, die Nicky Vollert sehenswert zusammengeschnitten hat.

„Es hat allen so viel Freude bereitet und von den Alltagssorgen und all den Anstrengungen in Corona-Zeiten abgelenkt“, ist auch Heimleiterin Marika Jaworsky ganz begeistert vom Gänsehaut-Ergebnis.

Sehen kann man die Schollener Tanzenden unter www.senioren-wohnpark-schollene.de oder

www.facebook.com/Senioren-Wohnpark-Schollene-101058748415330

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