Immekath l Im vergangenen Jahr feierte er seine erfolgreiche Premiere und in diesem Jahr geht der Musiksommer in der Immekather Kirche in seine zweite Runde. Zu vier Veranstaltungen lädt die Kulturkirche Altmark zwischen Juni und September ein. Das Programm steht bereits. Was die Musikfans dabei erwartet, darüber informierten am Dienstag Friedhelm Klopp von der Kulturkirche Altmark sowie Erika Schultze, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates.

„Der Mix war im letzten Jahr gut“, berichtete Friedhelm Klopp und bezog sich dabei auf die Ergebnisse einer Auswertung des ersten Musiksommers. Aus diesem Grund solle die zweite Ausgabe wieder ähnlich bunt gemischt werden: Liedermacher, Klassik, Celtic-Folk-Rock und Musikkabarett stehen auf dem aktuellen Programm.

Sonntagnachmittag als bester Termin

„Eigentlich wollten wir die Orgel dafür fertig haben. Das klappt aber leider nicht“, sagte Klopp über das Instrument in der Immekather Kirche, das saniert werden muss. Beginnen sollen die Arbeiten wohl Ende des Jahres. Zum Einsatz kommt die Orgel aber trotzdem. So wird sie beim vierten Konzert der Reihe am 4. September zu hören sein, das von Alexander Pfeifer und Frank Zimpel gestaltet wird. Das Duo aus Leipzig spielt klassische Stücke auf der Trompete und der Orgel.

Zum Auftakt des Musiksommers erklingen hingegen Gitarrenklänge und Gesang. Das Duo „Goosebumps“ – das sind die Liedermacher Diana Hildebrandt und Frank Kroll – versprechen Gänsehautfeeling bei ihren Auftritten, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Durchtrainierte Lachmuskelbäuche kriegt das Immekather Publikum am 10. Juli zu sehen. Dann stehen die beiden Erfurter Björn Sauer und Tilo Schäfer auf der Bühne. „Kalter Kaffee“ nennt sich das Duo an Gitarre und Klavier, das bei seinen Auftritten viel gute Laune ins Publikum abfeuert, wie es in der Ankündigung heißt. Sie singen und inszenieren ihre Lieder, denen es auch nicht an Ironie mangelt, die die Künstler nicht selten an sich selbst richten.

Gleich 15 unterschiedliche Instrumente kommen bei den vier Musikern der Gruppe „Metil Stone“ zum Einsatz. Mit ihrem Celtic-Folk-Rock stehen die Eisenacher am 7. August auf der Bühne in Immekath. Die Klang- und Interpretationsvielfalt der keltischen Musik haben Maik Sauer, Andreas Kinder, Christine Kinder und Jörg Kölpin für sich entdeckt. Entstanden sind so schon viele Eigenkompositionen, die im Herzen keltisch sind, doch nicht zwingend in diesem Genre verharren, beschreibt die Band ihre Musik auf ihrer Internetseite.

Alle Konzerte werden übrigens an Sonntagnachmittagen stattfinden. „Das ist der beste Termin, wie unsere Auswertung ergeben hat“, erklärte Friedhelm Klopp. Zu den Terminen, so informierte Klopp weiter, soll es auch wieder einen kleinen Imbiss geben.