Jahrstedt l Auf die Bürgermeisterwahl in der Einheitsgemeinde Stadt Klötze Ende September kam Jahrstedts Ortsbürgermeister Uwe Bartels während der Sitzung des Ortschaftsrates am Donnerstagabend zu sprechen. Bei der Wahl hatte er sich gegen Amtsinhaber Matthias Mann durchgesetzt.

Seine Funktion als Ortsbürgermeister wolle Bartels ab Januar, wenn er die Geschicke der Stadt lenkt, nicht weiter ausüben. „Ich hätte kein Problem, wenn mir einer die Aufgabe abnimmt“, erklärte Uwe Bartels am Donnerstag in seinem Bericht. Der Ortschaftsrat solle sich nun zu einer Neuwahl positionieren, bat Bartels das Gremium.

Er blickte auch auf seine künftige Tätigkeit voraus: Wenn er im Januar die Geschäfte im Klötzer Rathaus übernimmt, werde nicht der „große Kehrbesen“ zum Einsatz kommen, es werde nicht alles über den Haufen geworfen, machte Bartels deutlich. Als Bürgermeister wolle er um das Beste kämpfen. Dass alle an einem Strang ziehen, sei ihm wichtig.

Bartels bedankte sich noch einmal für die große Zustimmung, die er erfahren habe. In das Amt des Bürgermeisters der Stadt Klötze gewählt worden zu sein, sei eine große Ehre für ihn, sagte der Jahrstedter. „Ich war von einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgegangen“, blickte Bartels zurück. Das Ergebnis von knapp 95 Prozent der Stimmen, die in Jahrstedt auf ihn entfielen, „war überwältigend für mich“.

Die Gelegenheit am Donnerstagabend nutzte Uwe Bartels aber auch, um einem Gerücht entgegenzutreten, das offenbar die Runde machte: So stellte er klar, dass er keinesfalls den Klötzer Martinimarkt abschaffen wolle, wie es teilweise behauptet worden sei. Diese Aussagen bezeichnete er als „beschämend“. „Dagegen will ich mich öffentlich verwehren. Diese Äußerungen sind die Unwahrheit“, so Bartels. Er sei selbst jedes Jahr beim Martinimarkt, der Zuspruch von Jung und Alt sage einiges über die Beliebtheit des Festes aus.