Feuerwehreinsatz

Brennendes Getreidefeld sorgt für Rauchschwaden über Immekath - plötzlich dreht der Wind

An mehreren Fronten müssen Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Feldbrand bei Immekath bekämpfen. Drehender Wind bereitet den Aktiven dabei Schwierigkeiten.

Von Markus Schulze
Nahe Immekath brannte am Dienstag ein Getreidefeld. Die Rauchschwaden waren schon von weitem zu sehen.
Nahe Immekath brannte am Dienstag ein Getreidefeld. Die Rauchschwaden waren schon von weitem zu sehen. Foto: Markus Schulze

Immekath - Um 17.40 Uhr heulte am Dienstagnachmittag (27. Juli) die Sirene. Gemeldet wurde ein brennendes Getreidefeld sowie ein brennender Mähdrescher zwischen Klötze und Immekath.

Noch auf der Anfahrt erhielte die zunächst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr die Information, dass kein Erntefahrzeug betroffen sei, sondern nur das Getreidefeld, wie Stefan Lange von der Klötzer Feuerwehr berichtete.

Die Rauchschwaden waren schon von weitem zu sehen. Zu Beginn des Einsatzes wurde das Feuer von den Wehren aus Klötze und Immekath bekämpft. Im weiteren Verlauf drehte der Wind plötzlich und das Feuer drohte auf ein benachbartes Getreidefeld und ein Waldstück überzugreifen. Daher zog die Einsatzleitung in kurzer Abfolge weitere Feuerwehren aus dem Bereich der Stadt Klötze hinzu.

Wie Lange weiter mitteilte, wurden ungefähr 50.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle gebracht, um das Feuer an allen Fronten vollständig löschen zu können. Die Feuerwehren transportierten das Wasser im Pendelverkehr aus Immekath herbei. Insgesamt brannte es auf einer Fläche von etwa fünf Hektar.

Nach gut anderthalb Stunden konnte der Einsatzleiter dann „Feuer unter Kontrolle“ und kurz danach „Feuer aus“ an die Leitstelle melden. Laut Lange waren insgesamt 64 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen sowie die Polizei im Einsatz. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Klötze (14 Einsatzkräfte/4 Fahrzeuge), Immekath (12/2), Wenze (4/1), Ristedt (5/1), Dönitz (3/1), Jahrstedt (10/2), Kunrau (10/3) und Hohenhenningen (4/1).

Die Dönitzer hielten sich per Funk auf dem Laufenden.
Die Dönitzer hielten sich per Funk auf dem Laufenden.
Foto: Markus Schulze