Klötze l Ortschaftsrat Bernd Unruh (SPD) fährt fast täglich von der Bushaltestelle an der Straße der Jugend mit der Buslinie 400 zu seinem Arbeitsort nach Gardelegen. Doch in den Wintermonaten und bei Regenwetter wartet der Einheimische, wie vielen andere Fahrgäste, im Freien auf den Bus. Ein Zustand, über den, so Bernd Unruh weiter, schon seit mindestens drei Jahren im Klötzer Stadt- und Ortschaftrat immer wieder gesprochen wird. Doch bislang ohne den nötigen Erfolg. Schon in der Vergangenheit gab es vor Ort einige Begehungen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung, wie eine Bushaltestelle in dem Rondell aussehen könnte. Zwar gab es unzählige Vorstellungen, aber realisiert wurde während der drei Jahre bislang noch nichts. Sehr zum Ärger von Bernd Unruh und den zahlreichen Fahrgästen. Die können sich bei winterlichen Temperaturen und Regen nur in dem vorm ehemaligen Busbahnhof ab- und von der Allende-Sekundarschule wieder aufgebauten Glaswartehäuschen unterstellen. Sitzbänke sind nicht vorhanden. Sie müssen dann allerdings noch einige Meter bis zur Buswartestelle der Linie 400 laufen. Gerade für ältere Busreisende mit einem Rollator nicht besonders einfach.

Andere Lösung auch für Schüler gefordert

„Für die zahlreichen Sekundarschüler, die mit dem Bus fahren, sind die beiden Unterstellmöglichkeiten sowieso viel zu klein“, kritisiert Bernd Unruh. Auch für die Schüler muss es eine andere Lösung geben, fordert er. Der Ortschaftsrat hofft, dass im Zuge des Buswartehäuschen-Neubaus für den öffentlichen Personennahverkehr auch Unterstellmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen neu geregelt werden. Ortschaftsrat Lothar Schulze (Die Linken) sprach das brisante Thema während der jüngsten Ortssitzung an. „Es ist ein Dauerthema. Da muss es endlich einmal eine Lösung geben. Besonders, weil an der Straße der Jugend sehr viele ältere Menschen wohnen, die den Bus benutzen“, sagte der Kommunalpolitiker. Ortschaftsrat Lothar Schulze (Die Linken) sprach das brisante Thema während der jüngsten Ortssitzung an. „Es ist ein Dauerthema. Da muss es endlich einmal eine Lösung geben. Besonders, weil an der Straße der Jugend sehr viele ältere Menschen wohnen, die den Bus benutzen“, sagte der Kommunalpolitiker.

Im Rathaus ist das Problem bekannt und der Haupt- und Kämmereiamtsleiter Matthias Reps hat sich gemeinsam mit Bernd Unruh die Situation vor Ort angeschaut. Mit Vertretern der Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel (PVGS) gab es ebenfalls Gespräche. Dabei sind mehrere Probleme aufgetreten. Einer ist der barrierefreie Zugang. „Der ist in dem Rondell nach Auskunft der PVGS nicht möglich“, informierte Reps. Aus diesem Grund ist eine Verlegung der Bushaltestelle in der Nähe der Purnitzschule an der Straße der Jugend auf gerader Strecke im Gespräch. Dabei gab es aber noch kein endgültiges Ergebnis, wie der Hauptamtsleiter sagte. Momentan läuft noch die Klärungsphase. Ist die zwischen der Stadt und der Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel beendet, soll über die weitere Verfahrensweise gesprochen werden. Bernd Unruh hofft: zum Wohle aller Passagiere. Denn die wollen nicht nur im Trockenen auf einer Bank auf den Bus warten, sondern in den dunklen Monaten sowie den Morgen- und Abendstunden sehen, wenn der Bus kommt. Denn eine Straßenlampe ist an der Haltestelle ebenfalls nicht vorhanden.