Oebisfelde l Es waren für Bärbel Folgner am Sonntagnachmittag zur besten Kaffeezeit schon besondere Schritte auf die Veranstaltungsbühne der Burgweihnacht. Dort wurde sie bereits von Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch erwartet. In ihren Händen das aufgeschlagene Goldene Buch der Stadt Oebisfelde. Unter den ehrenden Zeilen für Bärbel Folgner durfte die Ausgezeichnete ihre Unterschrift setzen. Der besondere ehrenvolle Akt durch den Beschluss des Ortschaftsrates der Stadt Oebisfelde war damit offiziell vollzogen. Applaus brandete von den Festbesuchern auf.

In ihrer Laudatio betonte Ortsbürgermeisterin Jacksch das besondere Engagement von Folgner für Wohl und Ansehen der Stadt Oebisfelde und der umliegenden Dörfer. „Frau Folgner ist seit über 20 Jahren mit hohem Engagement kommunalpolitisch tätig gewesen, zuerst als ehrenamtliche Bürgermeisterin in Breitenrode, später als Mitglied des Ortschaftsrates Oebisfelde und ebenso als Stadträtin der Stadt Oebisfelde-Weferlingen“, kristallisierte Jacksch die besonderen politisch motivierten Zeiten dieses Engagements der Geehrten heraus.

Unermüdliche Arbeiterin

Und auch ihr Einsatz abseits der Kommunalpolitik trug und trägt bis heute zum Ansehen der Region Oebisfelde bei: Bärbel Folgner ist Vorsitzende des Wassensdorfer Frauenchores, in dem auch Tochter Maureen und Enkelin Lucy für den Wohlklang der Chorgemeinschaft sorgen. „Mit ihrer unermüdlichen Arbeit hat Bärbel Folgner das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Stadt Oebisfelde geprägt“, unterstrich Ortsbürgermeisterin Jacksch den Stellenwert dieser Würdigung.

In dem Goldenen Buch der Stadt sind ab der Seite eins seit April 1981 immer wieder auch Gruppen von Geehrten und Vertreter von Vereinen zu finden. So wurde der erste Eintrag an verdiente Bürger aus Anlass des zehnten Parteitags der SED vorgenommen. Der letzte Eintrag vor dem von Folgner galt verdienten Menschen aus Oebisfelde und Umgebung zur 1000 Jahr-Feier der Stadt 2014. Ortsbürgermeisterin Jacksch ließ verlauten, dass künftig in jedem Jahr eine für das Wohl der Stadt engagierte Person oder Gemeinschaft mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt in einem dem Anlass entsprechend würdigen Rahmen geehrt werden soll.