Rohrberg l „Ihr habt die Prüfung mit guten Ergebnissen absolviert. Keiner ist durchgefallen“, sagte Mathias Gose, Wehrleiter der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, zum Abschluss des Truppführerlehrganges im Rohrberger Gerätehaus. Die 14 von 16 Teilnehmer (zwei müssen ihre Prüfung noch nachholen) atmeten durch.

Einige Fragen hätten den angehenden Truppführern Probleme bereitet, merkte Mathias Gose an. Beispielsweise, was bei einer Brandbekämpfung anzuziehen sei. „Die Feuerwehr-Überhose und -jacke ist richtig“, informierte er. Gefragt war auch, was mit einem Feuerwehrmitglied mit vollendetem 65. Lebensjahr passiert. Die Antwort, dass er dann in die Alters- und Ehrenabteilung wechsele, sei als richtig gewertet worden, aber dennoch nicht mehr richtig. „Jetzt dürfen wir bis 67 Jahre aktiv sein“, sagte der VG-Wehrleiter. Er wünschte sich, dass die Prüfungsunterlagen rascher aktualisiert würden und die Ausbilder rechtzeitig über Neuerungen durch den Kreis informiert werden. „Sonst bilden wir falsch aus“, machte er deutlich.

Verantwortung mittragen

VG-Bürgermeister Michael Olms beglückwünschte die neuen Truppführer: „Das ist der erste Schritt zur Führungsverantwortung“, sagte er. Bei der nicht üppigen Einsatzbereitschaft am Tage sei es wichtig, dass die ersten Schritte eingeleitet werden, bis der nächste Gruppenführer vor Ort sei.

Er dankte den Wehrmitgliedern für ihren Willen, die Schulbank in ihrer Freizeit zu drücken (Anm. der Red.: er umfasste 35 Stunden), aber auch den Ausbildern für deren Engagement. „Uns ist ein einheitlicher Wissensstand durch die zentrale Ausbildung wichtig“, erklärte Michael Olms.