Klötze l Als kürzlich einer der Esel geschlachtet wurde, war die Freude bei den Mitgliedern des „Fördervereins Tiergehege und Streichelzoo Klötze“ bestimmt groß. Immerhin brachte das dem Verein gut 100 Euro ein, wie Klötzes Ortsbürgermeister und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, Hans-Jürgen Schmidt, während der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates sagte. Gemeint hat er damit aber keinen echten Vierbeiner, sondern einen der Spenden-Esel, die an verschiedenen Stellen in der Stadt aufgestellt wurden. Im konkreten Fall in einem Baumarkt. Drei Wochen lang habe der Spar-Esel dort gestanden. „Das ist eine Menge Geld für einen kleinen Verein“, freute sich Hans-Jürgen Schmidt.

Was es sonst noch Neues in Sachen Förderverein zu berichten gibt, hatte Ortschaftsrat Lothar Schulze (Die Linke), der auch Vorsitzender des Vereins ist, für die Mitglieder des Gremiums zusammengefasst. Gegründet wurde der Verein vor knapp einem Jahr. Seitdem ist schon einiges geschehen. Als ein erstes Projekt sei der Teich auf dem Gelände in Angriff genommen worden.

Architekturbüro beauftragt

Weitere Arbeiten sollen nun stufenweise erfolgen, wie Schulze sagte. Mit Blick auf die finanzielle Unterstützung erinnerte der Vorsitzende: „In Klötze haben wir kein großes Werk im Rücken.“ Doch der Verein sei auf einem guten Weg.

Ein Architekturbüro in Stendal sei damit beauftragt worden, die Projektierung zu übernehmen. „Das Büro hat auch schon den Tierpark in Stendal projektiert“, so Schulze. Bewegen wolle man sich dabei in einem Rahmen, der machbar und möglich ist. „Wir wollen möglichst viel aus Altanlagen nutzen.“

Im Gespräch bleiben

Klären müsse die Stadt noch Territorialfragen – also zum Grundbesitz. „Wenn das geklärt ist, können wir den Ausbau in Angriff nehmen.“ In der ersten Stufe solle das den Teich, die Volieren, den Spielplatz und den Streichelzoo betreffen. Schön wäre es, wenn das noch in diesem Jahr klappen könnte, wie es hieß.

Ziel der Esel-Aktion sei es nicht nur Spenden zu sammeln, sondern auch im Gespräch zu bleiben. „Da haben wir eine gute Sache ins Leben gerufen“, war sich Schulze sicher. Der Verein wolle aber mehr: Eine Internetseite über das Tiergehege solle in Zusammenarbeit mit einem Verein in Potsdam erstellt werden. Kostenlos, wie es hieß. Erst müssten aber einige Arbeiten auf dem Gelände abgeschlossen werden, damit etwas zu sehen ist. Man habe viel angeschoben. Nun müsse die Umsetzung folgen. Die Bevölkerung sei sehr aufmerksam.