Klötze l Es war bereits das 19. Frühlingssingen, zu dem die Sängerinnen des Klötzer Frauenchores am Sonntagnachmittag in den Altmarksaal eingeladen hatten und sich über eine gute Resonanz freuen konnten. Kein Wunder, bei den Aussichten auf leckere selbstgebackene Kuchen und Torten und den Genuss eines musikalischen Spaziergangs durch den Frühling. Jede der 18 Sängerinnen hatte eine Köstlichkeit für das Buffet beigesteuert.

Immerhin hatten die Gastchöre aus Immekath, Neuferchau, Apenburg und Wenze ihr Programm ganz darauf abgestimmt, dem Namen der Traditionsveranstaltung alle Ehre zu machen.

Baten etwa die Klötzer Frauen „Schöner Frühling komm doch wieder“, ließ der Gemischte Chor Immekath hören, was es mit dem „schönsten Wiesengrunde“ auf sich hat.

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Blumen auf dem Weg zur Bühne verteilt

Und während sich die Herren des Männergesangvereins Neuferchau über „Sonnenschein auf allen Wegen“ freuten und der Gemischte Chor Apenburg über „Viel schöner Blümlein“, appellierte der Männerchor Wenze: „Lasst uns jauchzen“.

Begonnen hatte der Liederreigen mit „Tulpen aus Amsterdam“, welche die Gastgeberinnen dann auch prompt bei ihrem Gang zur Bühne an das Publikum an den langen Kaffeetafeln verteilten. Auch an die Gäste der Musikschule Tino Hoffmann Henri Nikoleit, der mit zwei Gitarrenstücken glänzte, und Tristan Sopauschke, der zur Klavierbegleitung von Gabriel Stoicescu auf der Violine unter anderem „Mazurka“ von Charles Dancla zu Gehör brachte.

Außerdem wurden an dem Nachmittag noch weitere Blumen verschenkt. Manfred Lenz und Margrit Schnüber erhielten für die zehnjährige Tätigkeit als Chorleiter beziehungsweise 25-jährige Mitgliedschaft im Chor eine Ehrung. Die Auszeichnung wurde unter anerkennendem Beifall der Gäste von der Vorsitzenden des Sängerkreises Heide-Drömling, Annelies Preuß, vorgenommen.

Stadt will Chorarbeit unterstützen

Apropos: Beifall gab es auch für das Grußwort des Klötzer Ortschaftsrates Lothar Schulze. Der sagte, dass die Stadt Klötze stolz sei, dass es in vielen Orten der Einheitsgemeinde Chöre gebe, die die Tradition des Chorsingens bewahren und fortführen. Er versprach: „Deshalb wird die Stadt Klötze die Sängerbewegung stets weiter im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen.“

Lothar Schulze weiter: „Musik fördert den friedlichen, kreativen Zusammenhalt, trainiert Körper und Geist, formt Disziplin und Geselligkeit.“ Deshalb solle der Musikunterricht vom Kindergarten bis zum Abschluss der Schulzeit und sogar darüber hinaus stets ein fester Bestandteil aller Bildungseinrichtungen sein.