Hildegard und Werner Punke feierten gestern in Klötze ihre diamantene Hochzeit

Gegenseitiges Vertrauen ist das A und O

Von Siegmar Riedel

Klötze. Seit 60 Jahren sind Hildegard und Werner Punke verheiratet. Gestern feierten sie ihre diamantene Hochzeit mit vielen Gästen im Klötzer Altmarksaal.

Die 80-jährige Hildegard ist eine gebürtige Breslauerin. Kennengelernt hat sie ihren späteren Mann 1950 beim Tanz in Winterfeld. Werner Punke, der in Büssen bei Salzwedel geboren ist, führte seine Hildegard ein Jahr später zum Standesamt. Zunächst arbeitete Hildegard Punke im Recklinger Kinderheim als Erzieherin. Dann ging sie in den Handel, war Verkaufsstellenleiterin bei der Handelsorganisation (HO), später beim Konsum. "Insgesamt arbeitete ich 32 Jahre beim Handel", berichtete sie gestern Vormittag bei einem kleinen Empfang zu Hause an der Friedensstraße.

Der 82-jährige Werner Punke hatte Kraftfahrzeugschlosser gelernt, machte seinen Meister und schloss sein Studium als Diplom-Ingenieur ab. Er ist vielen Klötzern noch bekannt als Leiter der Verkehrspolizei, für die er auch einige Zeit als Sachverständiger tätig war. Die letzten acht Jahre bis zu seiner Rente arbeitete Werner Punke als Lehrer.

Drei Kinder zog das Paar groß, zwei Jungen und ein Mädchen. Alle drei wohnen heute noch mit ihren Familien in der Region. Außerdem gehören inzwischen sechs Enkel und drei Urenkel mit zur großen Familie der Punkes.

Das Familienoberhaupt beschäftigt sich noch immer gerne mit seinem Garten. Seine Frau fährt Fahrrad und geht zum Kegeln. "Na klar, Frauen können mehr als Männer", sagte sie. Lange Jahre sang sie im Klötzer Frauenchor mit. Dessen Vertreterinnen und Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski gehörten gestern zu den Gratulanten.

Eines haben sich die Punkes in den 60 Jahren zu Herzen genommen: Gegenseitiges Vertrauen ist das A und O.