Umzug oder erweitern

Gelände der Kreisstraßenmeisterei in Klötze steht auf dem Prüfstand

Der Kreistag hat zuletzt mit einem Beschluss aufhorchen lassen, wonach in Klötze ein Grundstück gekauft werden soll, um darauf einen neuen Stützpunkt für die Straßenmeisterei einzurichten. Ganz so weit ist es aber noch nicht. Möglicherweise bleibt es auch beim bisherigen Standort.

Von Markus Schulze 19.07.2021, 05:00
Um den jetzigen Stützpunkt der Kreisstraßenmeisterei an der Poppauer Straße in Klötze zu erhalten, müssten die vorhandenen Gebäude saniert werden. Das kann teuer werden. Darum wird nach einer Alternative gesucht.
Um den jetzigen Stützpunkt der Kreisstraßenmeisterei an der Poppauer Straße in Klötze zu erhalten, müssten die vorhandenen Gebäude saniert werden. Das kann teuer werden. Darum wird nach einer Alternative gesucht. Foto: Markus Schulze

Klötze - Im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am 28. Juni hat der Kreistag den Grundsatzbeschluss zum Erwerb einer bebauten Liegenschaft in Klötze getroffen. Dort könnte ein neuer Stützpunkt für die Kreisstraßenmeisterei entstehen. Finanziert werden soll das Ganze – es handelt sich um eine außerplanmäßige Ausgabe – aus dem Haushalt der Kreisstraßenmeisterei und aus Mitteln für das Diesdorfer Museum. Mehr geht aus der Mitteilung allerdings nicht hervor.

Aber warum muss ein Grundstück gekauft werden? Es gibt doch den Standort an der Poppauer Straße.

Gebäude aus DDR-Zeiten

Die Volksstimme erkundigte sich bei der Pressestelle des Altmarkkreises und erfuhr, dass der Stützpunkt der Straßenmeisterei an der Poppauer Straße nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Die Gebäude stammen noch aus DDR-Zeiten und generell sind die Gegebenheiten nicht mehr dafür geeignet, damit die Straßenmeisterei ihren Aufgaben (Unterhaltung und Pflege der Kreisstraßen) dauerhaft nachgehen kann.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wie den Zeilen der Pressestelle zu entnehmen ist: Entweder wird der bisherige Standort aufgepeppt. Falls das aber zu teuer ist, steht ein Umzug im Raum. Klar ist, dass es auch künftig einen Stützpunkt der Kreisstraßenmeisterei in Klötze geben soll. Und zwar dauerhaft.

Um den bisherigen Standort an der Poppauer Straße zu sichern, müsste(n) die vorhandenen Gebäude saniert und ein Gebäude erweitert werden. Außerdem wäre die teilweise Neuerrichtung von Unterstellmöglichkeiten für die kreislichen Fahrzeuge notwendig, wie Birgit Eurich von der Pressestelle schreibt. Allerdings sind die notwendigen Maßnahmen mit einem „erheblichen Planungs- und Kostenaufwand verbunden, sodass Alternativen geprüft werden“.

Eine dieser Alternativen ist jenes Grundstück, das gekauft werden soll. Wo sich dieses Grundstück befindet und wie groß es ist, verrät Birgit Eurich nicht. Unbeantwortet lässt sie auch die Frage nach den Kosten und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. „Weitere Einzelheiten können zu diesem Zeitpunkt aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Verfahrens nicht gegeben werden“, erklärt sie.