Wiedererkennung gewünscht

Hartmut Rompel heißt der Sieger des Logowettbewerbs für die gesunde Region Beetzendorf

Das Geheimnis um den Ersteller des Siegerentwurfes ist nun gelüftet: Ein Maler aus Plathe entwirft das Symbol für die Region.

Von Walter Mogk
Der Siegerentwurf des Logo-Wettbewerbs (Ausschnitt) stammt von Hartmut Rompel aus Plathe.
Der Siegerentwurf des Logo-Wettbewerbs (Ausschnitt) stammt von Hartmut Rompel aus Plathe. Foto: Walter Mogk

Beetzendorf - Das Geheimnis um den Ersteller des Siegerentwurfs des Logos für die Gesunde Region Beetzendorf ist gelüftet. „Es handelt sich um Hartmut Rompel aus Plathe“, teilte Enrico Lehnemann von der Logo-Arbeitsgruppe der Volksstimme mit. Der Salzwedeler Maler und Architekt, der in dem kleinen Kalbenser Ortsteil wohnt, hatte einen der 17 Teilnehmerbeiträge des Wettbewerbs eingereicht, den die neunköpfige Jury schließlich auswählte (Volksstimme berichtete).

Etwas Verwunderung kam auf, dass jemand gewonnen hat, der nicht in und um Beetzendorf ansässig ist. Doch das war laut Ausschreibung auch nicht Bedingung. Stattdessen hieß es, dass jeder am Wettbewerb teilnehmen kann, der sich mit der Region verbunden fühlt und dies schriftlich begründet. Und dies hat Hartmut Rompel getan.

Jahrelange Verbindung zu Beetzendorf

„Meine Verbindung mit der Region Beetzendorf hat viel mit meiner künstlerischen Tätigkeit zu tun“, erläuterte der 70-Jährige. Nach seinem Umzug nach Salzwedel 1980 habe er den Beetzendorfer Maler Wolfgang Bierstedt und auch den Stöckheimer Künstler und Zeichenlehrer Klaus Finger kennengelernt. „Eine Staffelei von Herrn Bierstedt halte ich heute noch in Ehren. Auf dieser Staffelei habe ich unter anderem das Ölbild für das Hansetuch Lünen im Auftrag der Stadt Salzwedel gemalt. Ein vor Ort gemaltes Aquarell der Sankt-Marien-Kirche hängt in der Sparkasse in Salzwedel“, berichtete Rompel.

Beeindruckt an Beetzendorf hätten ihn schon immer der Gutspark mit Ruine und Teich sowie die Sumpfzypressenallee. Auch an Spaziergänge zur Jeetzequelle erinnere er sich gern. „Im Berufsleben hatte ich Beetzendorf und Käcklitz durch die Dorferneuerungsplanungen näher kennengelernt“, ergänzte Rompel. Und auch eine Radtour zum Stölpenbad sei ihm in guter Erinnerung.

Nur die Bahnverbindung gebe es leider nicht mehr. „Die Zugfahrt im Dezember 2014, an der meine Frau und ich teilgenommen hatten, macht aber ein wenig Hoffnung, dass die Region bald wieder über die Schiene umweltfreundlich zu erleben ist“, meinte Rompel.