Quarnebeck l Aktuell gehören dem Heimatverein Quarnebeck 25 Mitglieder an. Mit seinen 13 Jahren ist Ludwig Lenz das jüngste und Harald Schulz (74 Jahre) das älteste Mitglied. „Es machen aber alle Quarnebecker mit, sie sind nur nicht alle im Verein, da wir ja auch noch andere Vereine haben“, resümierte der Vereinsvorsitzende Andreas Lenz am Montag bei der Jahreshauptversammlung im Saal.

„Wir treffen uns einmal im Monat und wissen, was wir alles gemacht haben“, begründete Lenz, weshalb der Rechenschaftsbericht kurz und knapp ausfiel und die abgearbeiteten Themen, wie die Mitwirkung am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, das Kabarett oder die Theaterfahrt nach Klötze, nur angerissen wurden. „Und jeder kennt das Wappen jetzt“, fasste der Vorsitzende zusammen.

Ideen sind gefragt

So erfolgreich, wie das Jahr 2017 mit der gelungenen Silvesterparty endete, soll auch das Jahr 2018 werden. Zu den eigenen Projekten, die die Vereinsmitglieder umsetzen wollen, gehören der Kabarettabend, eine Vereinsfahrt zur Landesgartenschau nach Burg, die Theaterfahrt nach Klötze, erneut eine Silvesterparty und die Vorbereitung eines Kabarettabends im Jahr 2019. Und dann wollen die Heimatfreunde auch die anderen Vereine unterstützen sowie den Ortschaftsrat bei der nächsten Runde des Dorfwettbewerbes. Zu Letzterem gab Ortsbürgermeister Marco Wille, der auch Vereinsmitglied ist, gleich aktuelle Informationen.

So habe sich der Arbeitskreis bereits zweimal getroffen und sich unter anderem darauf verständigt, dass es eine weitere Befragung im Ort geben werde. Dann solle geschaut werden, wie die Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Einwohner umgesetzt werden können. Einige Punkte seien in Vorbereitung auf den Wettbewerb auch schon im Arbeitsplan verankert. Demnach stehe eine Erneuerung des Trittsteins vor dem Saal an. Und ganz Quarnebeck soll so gestaltet werden, dass in den Vorgärten und öffentlichen Bereichen Pflanzen in den Wappenfarben (rot, gelb und blau, die Red.) wachsen und blühen. „Die Einwohner sind aufgerufen, Ideen zu entwickeln, wie Beete, Blumenkübel und –kästen entsprechend bepflanzt werden können“, erklärte Wille. Auch der Außenbereich des Saales solle mit Blumenkästen verschönert werden. Dafür werden Paten gesucht, die die Bepflanzung und Pflege übernehmen. „Und Harald Schulz ist der Erste, der sich als Pate gemeldet hat“, verkündete Wille. „Klar, dass ich als Ortsbürgermeister die Patenschaft für den zweiten Blumenkasten übernehme.“ Zudem stehe der ein oder andere Arbeitseinsatz an, um das Dorf zum vollen Glanz zu bringen.

„Wir haben also viel vor“, stellte Andreas Lenz am Ende der Versammlung fest und wünschte sich für das aktuelle Jahr, „dass wir die Vorhaben erfolgreich umsetzen und uns für die nächsten Jahre die Ideen nicht ausgehen, damit wir weiterhin viel auf die Beine stellen können.“