Quarnebeck/Kusey l Immer wieder waren sie am Donnerstag zu sehen, die Ausflügler, die mit ihren Fahrrädern am Vatertag in der Einheitsgemeinde Klötze unterwegs waren. Angesteuert wurden verschiedene Ziele – Möglichkeiten, eine Rast einzulegen, gab es viele. In Kusey etwa hatten die Mitglieder des örtlichen Turn- und Sportvereins am Sportplatz den Grill angeheizt und versorgten ihre Gäste mit Steaks und Würsten. Die Besucher machten es sich im Schatten gemütlich und genossen sichtlich die Pause.

Als Ziel ausgesucht wurde von vielen auch das Örtchen Altferchau, wo sich die Radler ebenfalls ausruhen und bei einem Getränk erfrischen konnten. In Quarnebeck gab es einen Ausschank im Saal.

Mehrere Generationen

Die Gelegenheit, dort ein wenig zu verweilen, nutzte auch eine zwölfköpfige Herrenrunde, die mit einem Kremser unterwegs war. Los ging es an dem Tag in Lockstedt, von dort stammten die meisten Mitfahrer. Zudem waren Teilnehmer aus Neuendorf, Wittingen, Klötze und Poppau dabei. Nach gut 15 Kilometern war erst einmal Schluss. Der Schwengel war kaputtgegangen und das nötige Ersatzteil musste geliefert werden. So nutzten die beiden Pferde Silvester und Hanka die Pause, um etwas Gras zu fressen. Und Reinhard Wernecke erzählte über die Geschichte der Gruppe, die es schon seit 1976 gibt. Ohne Unterbrechung waren die Männer – mit der Zeit sind jüngere Generationen nachgerückt – in jedem Jahr zu Himmelfahrt auf Tour. Ursprünglich waren nur Lockstedter dabei, die ersten Male fuhr man noch mit der Kutsche. Zu DDR-Zeiten habe man sich sogar extra Urlaub genommen, um mitfahren zu können. Selbst ein schwerer Unfall konnte diese Tradition nicht unterbrechen. Diese solle weiter fortgeführt werden.