Jahrstedt l Dick eingemummelt trafen die Kinder und Jugendlichen am Sonnabendmorgen am Jahrstedter Gerätehaus ein. 120 an der Zahl in zwei Kinder- und zehn Jugendfeuerwehren. Die Resonanz kann sich sehen lassen, befand auch Stadt-Jugendfeuerwehrwart Benjamin Schütte. „12 Mannschaften – das ist sehr gut“, freute er sich.

Vorbereitet haben das Manöver die Jugendwarte aus der Einheitsgemeinde, Ausrichter waren die Mitglieder der Jahrstedter Feuerwehr. Sie hatten sieben Stationen vorbereitet. Dazu gehörten ein Wissenstest, Gerätekunde, Knotenkunde, Geschicklichkeit, Schlauchkunde und der Bau eines Gerätebaums. Dabei mussten so viele der 17 Geräteteile wie möglich zusammengesetzt werden, wofür es maximal 17 Punkte gab. Nur eines dieser Geräteteile durfte dabei den Boden berühren.

Die einzelnen Teams „griffen“ von beiden Seiten an, soll heißen: Die Hälfte der Mannschaften startete den Parcours von links, die andere von rechts. Nach einer kurzen Ansprache des neuen Stadtwehrleiters Matthias Veit ging es auch schon los.

Weil aber ein Feuerwehrmann wissen muss, womit er da hantiert, sollten an der Station Gerätekunde die Teile erkannt und benannt werden.

Für die Mitglieder von Jugendwehren war zudem Knotenkunde angesagt. Dabei mussten sie zeigen, welche Knoten sie beherrschen.

Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag

Die Jüngeren hatten an dieser Station die Aufgabe, Dinge in einem Kasten aus Holz zu ertasten. Dabei mussten sie eine Hand in ein Loch stecken und ein Strahlrohr erkennen, Handschuhe, ein Stück Seil und anderes, was zur Ausrüstung eines Feuerwehrfahrzeugs gehört.

Nach einem leckeren Mittagessen, es gab Nudeln mit Tomatensoße und Jagdwurst, war es dann so weit. Nach dem Antreten aller Mannschaften stieg die Spannung noch einmal an. Auch Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels war dabei, als Benjamin Schütte die Platzierungen verriet. Den Sieg trug zum vierten Mal in Folge die Jugendfeuerwehr aus Kunrau davon. Auf Rang zwei folgte Lockstedt, Platz drei erkämpfte Kusey-Röwitz-Neuferchau. Am Ende gab es für alle jungen Feuerwehrleute Süßigkeiten.