Neuferchau l Las Vegas – die amerikanische Stadt in der Wüste ist mit ihren zahllosen bunt beleuchteten Casinos ist ein Sehnsuchtsort für so manchen Glücksspieler. Aber auch viele Brautpaare reisen dorthin, um sich das Ja-Wort zu geben. Für ihr diesjähriges Programm haben die Neuferchauer die Stadt des Glitzers, der Sünden und der Träume unter dem Motto „Viva Las Vegas – Hier geben wir Gas“ in den örtlichen Saal geholt. Knapp drei Stunden dauerte die Premiere am Sonnabend im vollen Haus – und das Publikum konnte gar nicht genug kriegen.

Durch das Programm führte übrigens niemand geringeres als der „King“, Elvis Presley. Im weißen Kostüm mit aufgestickten bunten Steinchen, goldumrandeter Sonnenbrille und rotem Halstuch präsentierte sich der Megastar dem Neuferchauer Publikum. Allerdings schien der King gesundheitlich nicht ganz auf dem Posten zu sein. Aus diesem Grund hatte er stets seine persönliche Krankenschwester Martha an seiner Seite. Die brachte dem Sänger wenn nötig den Rollator, wenn ihm mal wieder die Schmerzen im Kreuz plagten. Gemeinsam erlebten die beiden all das, wofür Las Vegas berühmt, aber auch berüchtigt ist. Das Motto des Duos lautete dabei: „Was in Vegas passiert, bleibt auch in Vegas.“

Das haben sich wohl ebenfalls die vier Kumpels gedacht, die die Hauptrolle in einer der vielen Tanzeinlagen spielten. Völlig fertig wachten sie morgens auf – einer pennte mit dem Kopf auf dem Tisch, ein anderer darunter – und wussten nicht mehr, was sie in der letzten Nacht so wildes getrieben haben. Die Bilder auf einem Fotoapparat brachten die Erinnerungen zurück – an Stunden, die sie in Begleitung einiger nicht sehr seriös wirkender Damen verbracht haben.

Bilder

Berühmt ist Las Vegas ja auch als Ort, an dem gern geheiratet wird. Klar, dass eine Trauung nicht im Programm des NCC fehlen durfte. Insgesamt 18 Auftritte, die von den Frauen, Männern und Kindern gestaltet wurden, gab es zu sehen. Putzfrauen, die einen Tresor knacken wollten und von einer tanzenden Spezialeinheit der Polizei verhaftet wurden, gehörten ebenso dazu wie die Horde weißer Tiger, die durch den Saal tanzte. Einer der Höhepunkte war wohl der Auftritt der wandelnden Leuchtreklame im komplett finsteren Saal. Spezielle Kostüme sorgten dafür, dass in der Dunkelheit nur die Bewegungen von bunten Leuchtstreifen zu erkennen waren. Insgesamt 156 Kostüme hatte der Verein für die Sitzung zusammengestellt. Nach der Vorstellung klang der Abend beim Tanz aus.