Klötze l Das Klötzer Bahnhofsgelände mit dem früheren Güterbahnhof ist für die Einheimischen auch ein beliebtes Areal für Spaziergänge an den Wochenenden. Doch in den Wintermonaten meiden mittlerweile viele Klötzer das Gelände, weil dort jede Menge Müll ans Tageslicht kommt. In den Sommermonaten ist das auf Grund des Gras- und Sträucherwuchses nicht zu sehen. Aber wenn das satte Grün verschwunden ist, dann wird die illegale Müllhalde deutlich sichtbar.

Nicht nur Toiletten- und Waschbecken haben Unbekannte in der zurückliegenden Zeit dort entsorgt. Sie haben offenbar mit Steinen die unterschiedlichen Keramikgegenstände auch mutwillig zerschlagen. Aber auch Koffer mit Bekleidungsstücken sowie Reste von Verpackungen sowie Plastikflaschen finden sich auf dem früheren Areal des Güterbahnhofes wieder.

Anwohner beklagen, dass das Bahngelände, vorrangig der ehemalige Güterbahnhof, nach dem betrieblichen Aus seit der politischen Wende immer mehr zu einem Schandfleck wird.

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Nach Volksstimme-Informationen gehört das Gelände der Deutschen Bahn. Doch die kümmert sich seit Jahren nicht um das Gelände und hält es zudem nicht mehr instand.

Stadt hat keine eigenen Flächen auf dem Bahnh

Auch der Klötzer Stadtverwaltung sind die Hände bei den illegalen Müllkippen in diesem Abschnitt gebunden. Wie der städtische Hauptamtsleiter und stellvertretende Bürgermeister Matthias Reps auf Nachfrage betonte, hat die Stadt auf dem Gelände keine eigenen Flächen. Aus diesem Grund ist die Kommune auch nicht für die Entsorgung der wild gelagerten Toiletten- und Waschbecken sowie Verpackungsgegenständen, Plastikflaschen und Bekleidungsstücken zuständig.

Dennoch wollen sich der Hauptamtsleiter und der Sachgebietsleiter für Baudienstleistungen im Rathaus, Gordon Strathausen, in den kommenden Tagen einen Überblick über die Situation vor Ort machen.

Um das Ansehen des beliebten Spaziergängerbereiches am früheren Güterbahnhof wieder vom Müll zu befreien, plant die Stadtverwaltung eine Übermittlung an das Ordnungsamt des Altmarkkreises, versprach Matthias Reps. Dabei sollen neben Schriftstücken auch Bilder an die Salzwedeler Behörde gesendet werden, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen

Gelände gehört weiter zum Stadtbild

Denn der wild abgelagerte Müll bedeutet auch eine Gefahr für die Einwohner. Denn in einigen Bereichen des Kopfsteinpflasterweges liegen Glas- und Keramiksplitter. Bislang ist es zum Glück noch zu keinem Vorfall kommen. Wenn den in den kommenden Monaten auch der Unrat wieder entsorgt ist, können die Einheimischen an den Wochenende wieder ihre Runden um den früheren Güterbahnhof drehen. Denn er gehört, obwohl nicht mehr in Betrieb zum Klötzer Stadtbild, so die Einheimischen.