Klötze l Der Martinimarkt 2018 ist Geschichte. An den fünf Tagen zog es wieder zahlreiche Menschen aus nah und fern in die Purnitzstadt, um sich an über 90 Fahr- und Schaugeschäften zu erfreuen. Wie viele Besucher es tatsächlich waren, darüber vermochte Klötzes Bürgermeister am Montag auf Volksstimme-Anfrage keine Schätzung abzugeben. Es dürften aber wieder Tausende gewesen sein. „Die Schausteller sind auf jeden Fall zufrieden“, bilanzierte Bartels. Das ist das Ergebnis eines Treffens mit den Marktbeschickern am Sonntag im Braunschweiger Hof.

Lob gab es ihm zufolge auch von den Anwohnern. Und zwar für die Regelung, wonach die Lautstärke der Geschäfte ab 22 Uhr reduziert wird.

Hinweis auf eine Rangelei

Darüber hinaus waren Bartels keine Besonderheiten bekannt. „Der Martinimarkt ist friedlich verlaufen.“ Dafür sorgte zum einen die externe Security, die an den Eingängen wachte und auch über den Markt streifte. Im Einsatz, so Bartels, war auch das Ordnungsamt, das von anderen Mitarbeitern aus dem Rathaus unterstützt wurde, um den Schichtbetrieb zu gewährleisten. „Einige Fahrzeuge haben Feuerwehrzufahrten blockiert. Die wurden abgeschleppt“, berichtete Bartels. Ansonsten gab es mit dem Parken keine Probleme.

Auch aus Sicht der Polizei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse, wie Sprecher Frank Semisch resümierte. „Es gab einen Hinweis auf eine Rangelei. Eine Straftat lag aber nicht vor“, teilte er mit und fasste zusammen: „Es war ein ruhiges Fest.“ Lediglich einem 17-jährigen Apenburger wurde der Spaß verdorben. Er befand sich am Samstagabend auf dem Martinimarkt und hatte einen Rucksack dabei. Darin befanden sich eine Geldbörse mit Bargeld im unteren zweistelligen Bereich, der Personalausweis, die Bankkarte sowie ein I-Phone 8. Als der junge Mann das Festgelände verließ, stellte er fest, dass er bestohlen wurde.