Immekath l Eine prickelnde Wohlfühl-Atmosphäre mit skandinavischem Einschlag gab es am Samstagabend beim Midsommar in Immekath. Schon zum vierten Mal ging die Veranstaltung über die Bühne. Und erneut fühlten sich die in- und auswärtigen Besucher auf dem Festgelände im Oberdorf pudelwohl. Mehrere Sitzgelegenheiten luden zum Verweilen ein. Besonders beliebt war der neue Chillout-Bereich mit gemütlichen Kissen. An Bars und Ständen gab es sommerliche Mixgetränke, Kirschbier, Wein, Bowle und vieles andere mehr. Wer einen Kranz im Haar hatte, der erhielt gleich am Eingang eine Mehrfrucht-Weinschorle. Gratis natürlich. Und auch das kulinarische Angebot konnte sich sehen lassen. Erneut war ein Food-Truck gebucht worden. Auf der Speisekarte standen doppelt frittierte Pommes, wahlweise mit Ketchup, Mayonnaise oder Sauerrahm beziehungsweise auf die französische Art mit Rucola, Tomanten und Parmesa. Weiterhin gab es Bratwurst, Pulled Pork mit Barbecue-Soße oder Halloumi-Bürger mit Basilikum und Knoblauch. Wer es lieber kalt und süß mochte, der konnte sich an einem Stand neben dem Food-Truck ein Eis bestellen.

Für den Tanz unterm Kranz brauchte es natürlich auch Musik. Die kam unter anderem von DJ Soundkarpet, alias Uwe Schulze, der aus Immekath stammt, heute in Berlin lebt, aber für den Midsommar gerne wieder in die alte Heimat kommt.

Dank an alle Helfer

Er legte Rock und Pop auf, während in der Scheune ein Mix aus Oldies und den aktuellen Charts zu hören war.

Federführend bei der Organisation des Midsommars war abermals der Kultur- und Heimatverein um Anna-Maria Heseler, Antje Bauer, Isabell Köneke und Dustin Lenz. Sie erhielten aber ganz viel Unterstützung. „Den Kranz haben die Senioren gewickelt. Hilfe kam aber auch von den Kleinsten ab vier Jahren und dem Carnevals Club“, betonte Vorsitzende Anna-Maria Heseler, die in ihrer Aufzählung niemanden vergessen wollte und sich auch bei den Firmen für die große Unterstützung bedankte. „Das ging wieder Hand in Hand“, machte sie deutlich. Alles mit dem Ziel, eine schöne Feier für alle Generationen auf die Beine zu stellen.

Wasser statt Feuer

Eine Feuerstelle und Fackeln gab es dieses Mal nicht. „Wegen der Trockenheit und Waldbrandgefahr haben wir darauf vezichtet“, erklärte Anna Maria Heseler. „Dafür gibt es eine Wassertretstelle“, einen Bereich mit Planschbecken und kühlendem Wasser, der manchen Besuchern wegen der hohen Temperaturen sehr gelegen kam.

Je später der Abend wurde, desto mehr füllte sich das Festgelände. „Wir haben nicht nur in der Zeitung die Werbetrommel gerührt, sondern auch im Internet und durch Plakate“, informierte Anna-Maria Heseler. Die Plakate wurden sogar in Niedersachen aufgehangen, bis in den Bereich Wolfsburg/Gifhorn.

Und die Mühen machten sich bezahlt. Es waren nur fröhliche Menschen zu sehen. Alle feierten. Viele mit Kranz im Haar. Fast so wie in Schweden.