Immekath l Der Brand, der in der Nacht vom 31. August auf den 1. September im Schuppen zwischen dem Jugendklub und dem Vereinshaus der Karnevalisten ausgebrochen war, wirkt weiter nach. Bei der Sitzung des Immekather Ortschaftsrates bedankte sich Ortsbürgermeister Peter Gebühr bei den Feuerwehren aus Immekath, Klötze, Ristedt, Dönitz, Kusey und Wenze für die geleistete Arbeit „und dass nicht noch mehr passiert ist“. Kurz darauf habe sich der Immekather Carneval Club (ICC) zu einer Vorstandssitzung getroffen, bei der er die Hilfe des Ortschaftsrates angeboten habe. So könne der ICC einen Raum im Gemeindehaus und den einstigen Frühstücksraum der Gemeindearbeiter nutzen, um dort ihre verbliebenen Requisiten und Kostüme verstauen zu können.

Schadenshöhe sechsstellig

Bereits im Stadtrat war Hans-Jürgen Zeitz (UWG) aus Immekath auf das verheerende Feuer zu sprechen gekommen. Auch er bedankte sich bei allen Einsatzkräften und vor allem bei Stadtwehrleiter Matthias Veit, der es ermöglicht habe, dass der ICC noch die spärlichen Reste seines Inventars aus dem Gebäude herausholen konnte. Viel sei es nicht, was übrig geblieben ist, schätzte Zeitz ein. Die wenigen „Peanuts“, darunter technisches Gerät, sei dann auch noch durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Schade sei es auch um die in Eigenleistung hergestellten Kostüme. Nicht zu vergessen, so Zeitz, die Gebäudeschäden. „Zwei komplette Dachstühle sind hin.“ Seine Einschätzung: „Das ist sicher eine sechsstellige Summe, die investiert werden muss.“

Saison nicht in Gefahr

Derweil hat der ICC bereits bekräftigt, dass die kommende Saison trotz des Brandes stattfinden werde, inklusive Prunksitzungen und dem obligatorischen Umzug zum Schluss. Wer den ICC unterstützen möchte, könne dies gerne tun. Es wird darum gebeten, sich mit allen Anfragen an die Vereinsvorsitzende Andrea Wesch zu wenden, E-Mail: imme-mau@web.de

Indes hoffte Ortsbürgermeister Gebühr im Ortschaftsrat, dass nicht nur Immekath, sondern auch alle anderen Ortsteile im Bereich der Stadt Klötze künftig von solchen Bränden verschont bleiben.