Dönitz l Vor rund einem Jahr ist vom Dönitzer Ortschaftsrat beschlossen worden, in Altferchau einen neuen Spielplatz anzulegen. „Als Ortschaftsrat wollten wir eine einvernehmliche Lösung finden“, erinnerte Ortsbürgermeister Matthias Licht in der Sitzung des Ortschaftsrates am Montag im Dorfgemeinschaftshaus. „Der Ortschaftsrat ist nicht glücklich, weil keine einvernehmliche Lösung gefunden wurde.“ Jetzt werde der Spielplatz so gebaut wie beschlossen.

In den kommenden Wochen wird die Stadt laut Matthias Licht mit den Arbeiten beginnen. Wer von den Eltern und Einwohnern beim Spielplatzbau helfen möchte, ist gern gesehen.

Einige Eltern in der Runde sagten ihre Mithilfe gleich zu. In die Sitzung waren sie gekommen, um zu erfahren, wie beim Bau des Spielplatzes vorgegangen wird. Matthias Licht informierte, dass der Nutzer des städtischen Grundstücks, auf dem der Spielplatz errichtet werden soll, von der Stadt informiert worden sei. „Er hat schon signalisiert, dass er die Fläche nicht weiter nutzen werde“, erläuterte der Ortsbürgermeister. Er möchte aber den Zaun behalten, worin Licht kein Problem sah. Er werde mit ihm weitere Absprachen treffen.

Bei der Auswahl der Spielgeräte wünschen sich die Ortschaftsräte und Eltern eine Möglichkeit zum Mitreden. Ortschaftsrat Karsten Rose machte darauf aufmerksam, dass es für den Spielplatz ein Budget von maximal 10 000 Euro gibt, das es einzuhalten gilt. „Deshalb muss überlegt werden, ob Holz- oder Metallgeräte, welche Spielgeräte, wie sie aufgestellt werden und anderes“, hob er hervor.

Die Einwohner sprachen das unterschiedliche Niveau zwischen dem Weg und dem Grundstück an. Beides müsse angeglichen werden. Allerdings sei der Höhenunterschied wohl so gravierend, dass ein Auffüllen sehr schwierig werden würde.

Matthias Licht erläuterte, dass ein Abschieben des Geländes, um Geld zu sparen, ursprünglich in Eigenleistung erfolgen sollte. Die Spielgeräte selbst müssten allerdings aus Sicherheitsgründen von einer Fachfirma aufgestellt werden. „Wir sollten uns genau ansehen, was wir selber machen können und was nicht“, schlug Matthias Licht vor. „Dazu sollten wir die Einwohner einladen und das mit ihnen absprechen.“ Ein Termin dafür könnte der 13. April sein. Er selbst spendiere ein Volleyballnetz. Zweckgebundene Geldspenden nehme die Stadt entgegen. Matthias Licht: „Jeder kann sich einbringen, um das Optimale für die Kinder zu erreichen.“