Klötze l Zwei neue Feuerwehrfahrzeuge sollen für die Wehren in Immekath und Klötze angeschafft werden. Insgesamt will die Stadt Klötze dafür 780.000 Euro investieren, wie im Haushaltsplan für das Jahr 2019 zu lesen ist. Nun sei die Beschaffung der Fahrzeuge auf den Weg gebracht worden, konnte Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses berichten.

Dabei handelt es sich einmal um einen Rüstwagen mit Kran für die Klötzer Feuerwehr sowie um ein Löschgruppenfahrzeug für die Immekather Wehr, erinnerte das Stadtoberhaupt in seinem Bericht. Mit einer Firma aus Schwerin sei die Ausschreibung durchgesprochen worden, die Unterlagen würden jetzt im Rathaus bearbeitet. Mit einer zügigen Übergabe der Schlüssel für die Feuerwehrautos ist aber nicht zu rechnen. „Je nach Fahrzeughersteller beträgt die Zeitspanne von der Bestellung bis zur Lieferung zwischen 16 und 24 Monate“, teilte Uwe Bartels der Runde mit.

Aufschub bei Analyse

Zur Anschaffung der neuen Einsatzfahrzeuge hatte Marco Wille (UWG) eine Nachfrage. Habe er richtig verstanden, dass ein Rüstwagen-Kran gekauft werden soll, fragte er in Richtung des Bürgermeisters. Bisher sei es noch kein Thema gewesen, dass ein Kran angeschafft werden solle, sagte Marco Wille. Er höre davon zum ersten Mal.

Nicht ein Kran werde gekauft, stellte Uwe Bartels gleich darauf klar. Vielmehr sei ein Kran im hinteren Bereich des neuen Feuerwehrautos angebracht. Die Risikoanalyse für die Feuerwehren schreibe unter anderem die Bergung auf den Drömlingswegen vor, erklärte Uwe Bartels. Dort gebe es tiefe Gräben. Es sei schon vorgekommen, dass Autos im Wasser steckten und die Feuerwehren eine Rettung vornehmen mussten. Dafür sei die frühere Drehleiter genutzt worden, die Drehleiter, die derzeit im Dienst ist, sei dafür aber nicht zugelassen. Deshalb sei mit der Stadtwehrleitung entschieden worden, einen Kran an den neuen Rüstwagen anzubringen, um die Aufgaben durchführen zu können.

Apropos Risikoanalyse: Diese sollte bis Ende Mai fertig gestellt werden. Nun konnte die Stadt einen kleinen Aufschub erreichen, berichtete Uwe Bartels. Gemeinsam mit dem Landkreis habe man sich darauf geeinigt, dass diese bis Ende September 2019 vorliegen soll. Der erste Termin sei durch die Vorbereitung der Wahlen und durch die Fertigstellung der Eröffnungsbilanz nicht zu halten gewesen, die Kapazitäten im Rathaus hätten dafür nicht ausgereicht.