Kusey l Ihrem Ärger machte Karin Schulz während der Sitzung des Kuseyer Ortschaftsrates Luft. Im Namen der Einwohner von Kusey-Süd sagte sie bei der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums: „Wir sind enttäuscht, weil die Stadt unsere Wünsche nicht erfüllt.“ Beispielsweise der Bahnübergang am Köckter Weg, der noch immer nicht zurückgebaut ist. Lkw lassen die Tassen in den Schränken der Häuser scheppern, wenn sie über die Schienen fahren.

In dem Zusammenhang monierte Karin Schulz, dass Lkw noch immer den Weg durch Kusey-Süd nehmen, wenn sie ins Gewerbegebiet wollen und nicht die L 22 in Richtung Röwitz nutzen. Weitere Kritikpunkte waren die fehlende Straßenbeleuchtung und die Absenkung der Gehwege. „Nichts, was wir angesprochen haben, ist erledigt worden“, fasste Karin Schulz zusammen.

Lkw müssen zur Waage

Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels, der als Gast bei der Sitzung mit am Tisch saß, sagte nichts zu den Vorwürfen in Richtung Stadtverwaltung. Kuseys Ortsbürgermeister Klaus Vohs erinnerte, dass die nicht genutzten Bahnübergänge noch immer Thema seien, die Gespräche aber irgendwann abgebrochen worden sind.

Über die Lkw-Problematik habe er, Vohs, mit einem Firmenchef aus dem Gewerbegebiet gesprochen. „Er hat erklärt, dass die Lkw über die Klötzer Straße fahren, weil sie auf die Waage müssen,“ erläuterte der Ortschef. „Eine Geschwindigkeitsbegrenzung werden wir nicht hinkriegen. Eine richtige Lösung habe ich nicht.“ Über Gehwegabsenkungen am Grünen Weg, an der Feuerwehr und anderswo sei diskutiert worden. Die Wünsche seien aber von der Stadt nicht erfüllt worden.