Steimke l Weihnachten naht und damit auch die Zeit der Wünsche. Im Gegensatz zu Kindern schicken die Ortschaftsräte aus dem Bereich der Stadt Klötze ihre Wunschlisten aber nicht an den Weihnachtsmann, sondern übermitteln die Listen an das Rathaus in Klötze. Damit die Verwaltung genug Zeit hat, den städtischen Haushaltsplan für 2019 vorzubereiten und die Wünsche aus den Ortschaften darin einfließen zu lassen, sollten die Listen bereits am 5. Oktober 2018 eingereicht werden. An diese Frist hielt sich auch der Steimker Ortschaftsrat, wie Ortsbürgermeister Frank Kraskowski bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates berichtete.

Auf Nachfrage der Volksstimme informierte er nun über den Inhalt der Steimker Prioritätenliste. An erster Stelle steht demnach, dass auf dem Urnenfeld auf dem Friedhof eine Erinnerungs-Stele aufgestellt wird. Darüber hatte sich der Ortschaftsrat am 26. April unterhalten und seine Tagesordnung um diesen einen Punkt erweitert. Ratsfrau Katja Dierks erinnerte damals daran, dass die Stele bereits seit 2016 ein Wunsch der Bürger sei. Der Ortschaftsrat votierte einstimmig für die Stele. Das allein reicht aber noch nicht, wusste der Ortschaftsrat. Außerdem müsste nämlich noch die städtische Friedhofssatzung dahingehend geändert werden, damit aus dem anonymen Urnenfeld in Steimke ein halb-anonymes werden kann. Deshalb hat der Steimker Ortschaftsrat an den Klötzer Stadtrat jetzt einen entsprechenden Antrag gestellt. Laut Tagesordnung wird sich der städtische Hauptausschuss damit am 28. November befassen und eine Empfehlung für den Stadtrat abgeben, dessen nächste Zusammenkunft für den 12. Dezember geplant ist. Sollte die Stele aufgestellt werden, dann könnten daran eventuell Plaketten mit der Aufschrift „Zur Erinnerung an ...“ angebracht werden, wie der Ortschaftsrat im Frühjahr überlegt hatte.

Wünsche aus den Vorjahren

Die weiteren Punkte auf der Prioritätenliste wurden zum Teil schon in den Vorjahren geäußert. An zweiter Stelle steht, dass der Sockel am Saal und der Eingangsbereich am kleinen Saal neu gestrichen wird. An dritter Stelle rangiert der Abriss des alten Pumpenhauses am Dorfteich am Gortzen-Stieg. Das Gewässer ist überdies verschlammt. Mit diesem Problem soll sich aber der Pächter, das ist der Angelsportverein Jahrstedt, an die Stadt wenden.

An vierter Stelle steht der Abriss des alten Sportlerheims. Die Baracke ist dem Ortschaftsrat schon länger ein Dorn im Auge. Als Fünftes wünscht sich das Gremium, dass die Zufahrt und der Weg zum Osterberg befestigt wird, wie Frank Kraskowski weiter mitteilte.Ferner wies er darauf hin, dass sich die Steimker weiter einen Radweg nach Brome und auch nach Kunrau wünschen. Hierbei handelt es sich jeweils um die Kreisstraße 1122.