Klötze/Kusey l Kurz ist die Prioritätenliste, mit der sich die Mitglieder des Klötzer Stadtrates während ihrer jüngsten Sitzung befassten. Mit der Liste sollte festgelegt werden, wie mögliche Fördermittel, die für Schulen vorgesehen sind, verteilt werden sollen. Auf der Liste stand nur die Grundschule Kusey. Das Geld, maximal stehen 228 132 Euro aus dem Budget nach der „Richtlinie Schulinfrastruktur“ zur Verfügung, ist für erforderliche Baumaßnahmen im Bereich Brandschutz vorgesehen. Als Beispiele für geplante Arbeiten werden in der Beschlussvorlage der Einbau einer Sicherheitsbeleuchtung sowie die Installation einer Hausalarmierung genannt.

Drei Grundschulen in der Einheitsgemeinde

Insgesamt gibt es drei Grundschulen in der Einheitsgemeinde Stadt Klötze. Die Einrichtungen in Kunrau und Klötze seien in den vergangenen Jahren bereits ertüchtigt worden, erinnerte Bürgermeister Uwe Bartels während der Sitzung im Dezember. Deshalb hätte die Verwaltung den Vorschlag gemacht, die Kuseyer Grundschule im Bereich Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen. „An der Grundschule Kusey sind (...) noch umfangreiche bauliche Brandsicherheitsmaßnahmen umzusetzen“, ist auch in der Beschlussvorlage zu lesen. Der Antrag der Stadt Klötze sollte bis Ende 2019 eingereicht werden.

Zuvor musste allerdings der Stadtrat die Prioritätenliste bestätigen. Darin, so ist in der Beschlussvorlage nachzulesen, sollte eine Rangfolge der Einzelmaßnahmen vorgenommen werden. Außerdem sollte ersichtlich sein, wie die Fördermittel aufgeteilt werden. Die Mitglieder des Gremiums sprachen sich einstimmig dafür aus, das Geld vollständig für die Grundschule Kusey zu verwenden.

Vor der Abstimmung meldete sich Klaus Vohs (SPD) zu Wort und richtete eine Frage zum Thema an die Runde. Die Schule in Kunrau sei größer, stellte Vohs fest, doch für die Arbeiten dort sei nicht so viel Geld vorgesehen gewesen. „Warum ist das in Kusey so viel geworden?“, fragte Vohs. Wo liege der Unterschied? In Kunrau sei nicht weniger Geld ausgegeben worden, antwortete Kämmerin Elke Oelze. Das Geld sei über mehrere Jahre verteilt geflossen, erklärte sie.