Klötze l Eine überplanmäßige Ausgabe wird für die Sanierung des Busbahnhofs in Klötze erforderlich. Darüber hatte am Mittwoch der Hauptausschuss der Stadt im Rathaus zu befinden. Bürgermeister Matthias Mann informierte, dass die Fördermittel kurz vor der Bewilligung stehen würden.

Die höheren Kosten durch einen schlechten Untergrund und den Bau einer Toilettenanlage sind jedoch im Haushaltsplan der Stadt nicht eingearbeitet. „Das aber ist Voraussetzung für das Landesverwaltungsamt, um das Fördergeld zu bekommen“, erläuterte Matthias Mann. „Wir müssen nachweisen, dass die Kosten im Haushalt gedeckt sind.“

Um einen Nachtragshaushalt zu vermeiden, schlug er vor, das eingeplante Geld für einen Gerätewagen zur Deckung der Kosten einzusetzen. „Die Summe beinhaltet dann auch die Neuanschaffung einer Toilettenanlage“, verdeutlichte der Bürgermeister.

Wunsch der Stadträte bedacht

Klaus Ewertowski sagte, dass die Toilette der mehrheitliche Wunsch der Stadträte gewesen sei. Deshalb dankte er Matthias Mann für die Bemühungen der Mitarbeiter, dass diese Anlage jetzt installiert werden könne.

Klaus Vohs aus Kusey betonte, dass er bereits in der Planungsphase auf den „aufgeschütteten Boden“ am Busbahnhof hingewiesen hätte. Er könne deshalb nicht verstehen, weshalb das vorher nicht in den Finanzrahmen einbezogen worden sei.

Die überplanmäßige Ausgabe umfasst eine Summe von 171 000 Euro insgesamt. Die Fördermittel betragen 114 000 Euro, das eingesetzte Geld vom Gerätewagen 57 000 Euro.

„Das sind keine Peanuts, über die wir hier sprechen“, bemerkte Hans-Jürgen Beckmann aus Ristedt. Daraufhin griff Matthias Mann ein und beschwichtigte.

Auf Anfrage der Volksstimme rechnete er vor: „Effektiv handelt es sich um tatsächliche Mehrkosten von 14 000 Euro, die zu erwarten sind“, erläuterte er. Die Gesamtsumme werde in drei Jahresscheiben ausgezahlt, die damit den realen Kosten angepasst würden. Der Ausschuss empfahl die Zusatzkosten mehrheitlich.