Klötze l „Auf der Strecke von der Polizei bis zur Sparkasse wird gerast. Zudem können Parkende an der Breiten Straße die Strecke mit ihren Autos schlecht einsehen. Aus diesem Grund bin ich in diesem Bereich für eine Tempobegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde“, forderte der Linken Ortschaftsrat Bernd Hamann während der jüngsten Zusammenkunft. Doch der Vorschlag fand im Gremium keine Mehrheit. Ganz im Gegenteil: Der überwiegende Teil der Anwesenden möchte die aktuellen gültigen 50 Kilometer pro Stunde belassen. Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt (SPD) sprach sich gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Abschnitt aus. „Wir können die Stadt nicht mit Schildern zupflastern. Ich bin dagegen“, stellte Schmidt klar.

Noch deutlicher wurde der neue stellvertretende Ortsbürgermeister Raimund Punke. „Ich fahre jeden Tag die Strecke entlang. Viel schneller als 30 kann ich in diesem Abschnitt sowieso nicht fahren, weil ich vor der Kreuzung am Fußgängerüberweg wieder abbremsen muss“, betonte Punke. Dazu ergänzte er, dass die Stadt nicht nur aus einer Tempobegrenzungzone bestehen kann. „So wie das in der Innenstadt mit der Geschwindigkeit geregelt ist, ist das in Klötze gut. Auf der Breiten Straße herrscht ganz normaler Verkehr“, sagte Raimund Punke. Bis auf Bernd Hamann vertraten die anderen Klötzer Ortschaftsräte die selbe Meinung wie Punke und Schmidt. Aus diesem Grund wird es im Abschnitt von der Polizei bis zur Sparkasse keine Tempobegrenzung geben.