Klötze l Reichlich vorgenommen haben sich die Mitglieder des Fördervereins Tiergehege und Streichelzoo Klötze für das kommende Jahr. Insgesamt zehn Punkte stehen auf der Projekt-Liste für 2020. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die der Verein lösen möchte. Kurz vorausgeblickt auf die geplanten Arbeiten hat Vereinsvorsitzender Lothar Schulze während der Mitgliederversammlung am Montagabend in den Räumen des Erlebnishofes Pony- Müller.

Vorgesehen sind demnach einige Bauarbeiten auf dem Gelände an der Schützenstraße. Geplant ist die Rekons­truktion des Pony- und Eselstalls, zählte Schulze auf. In die Jahre gekommen sind außerdem die Vogelvolieren. An ihnen hat der Zahn der Zeit genagt, die Holzkonstruktion ist zum Teil grün angelaufen, ebenso das Drahtgitter. Mit Blick auf den Neubau konnte Schulze berichten, dass bereits erste Gespräche mit einem Metallbau-Betrieb aus Kusey geführt wurden. Die Stadt würde gern erst einmal Vorschläge vom Verein bekommen, wie die Volieren gestaltet werden könnten, sagte Haupt- und Kämmereiamtsleiter Matthias Reps, der an der Versammlung teilnahm.

Teich muss dringend entschlammt werden

Als weitere Aufgabe für 2020 nannte Lothar Schulze die Einrichtung eines Kleintier- und Kaninchenhauses auf dem alten Fundament des Affenkäfigs. Eine Rundbank soll am neuen Spielplatz aufgestellt und das frühere Bärengehege umgestaltet werden. Tätig werden wollen die Mitglieder des Vereins auch im Gehege der Wildschweine. Die alten Schutzhütten sollen weg und durch neue ersetzt werden. Doch damit nicht genug. Der Bau von zwei Carports steht ebenfalls auf der Liste. Unter dem einen sollen künftig der kleine Radlader und der Multicar stehen, teilte Schulze mit. Damit Heu und Stroh nicht nass werden, soll es einen zweiten Unterstand geben. Ein frischer Anstrich für alle Stallgebäude ist vorgesehen. Gedacht wird auch an die Tiere: Das Pony im Tiergehege soll nicht mehr alleine bleiben, ein zweites soll angeschafft werden. So viel zur Projektliste der Fördervereinsmitglieder.

Weitere acht Projekte möchte der Förderverein zusammen mit der Stadt Klötze realisieren, wie es hieß. Als Beispiel nannte Lothar Schulze den Baumschnitt auf dem Gelände. Gerade das Totholz im Bereich des Wildschweingeheges sei gefährlich, sagte er. Ein neuer Metallzaun müsste jeweils um das Muff­lon- und Rotwildgehege gezogen werden, ebenso bei den Wildschweinen. Der Bau eines Zaunes am Wirtschaftsgebäude steht ebenfalls auf der Liste.

Und einige Anschaffungen müssten getätigt werden, wie zu hören war. Gewünscht wird der Kauf von Papierkörben, die mit einem Aschenbecher versehen sind. Spielgeräte und Bänke sollen hinter dem Wildschweingehege aufgestellt werden. Darüber hinaus regte der Vorsitzende an, den alten Brunnen am Spielplatz wieder in Gang zu bringen und eine Durchfahrt zwischen dem alten Bärenkäfig und dem Wildschweingehege zu schaffen.

Als Projekt für 2020 nannte Matthias Reps noch den Ententeich, der eine Entschlammung nötig hat. Diese Aufgabe gestalte sich schwierig, wie er sagte. Außerdem könnte im hinteren Bereich der Anlage eine Verbindung zum Trimm-Dich-Pfad geschaffen werden. Es dürften aber keine Wildtiere von draußen auf das Gelände gelangen, sagte Reps.