Kunrau l Dank des Fördervereins, der aktuell 26 Mitglieder hat, wird der Klötzer Tierpark immer ansehnlicher. Erst recht nach dem Arbeitseinsatz am Sonnabend. Neun Personen rackerten unermüdlich, um das Gelände weiter auf Vordermann zu bringen, und zwar an mehreren Stellen gleichzeitig.

Beispielsweise waren der Vorsitzende Lothar Schulze und Anja Grunert in den Volieren zugange und gruben den Erdboden um. „Aus hygienischen Gründen“, wie Fachberater Horst Kamieth erklärte. Im Laufe des Tages wurden darin Zwerghühner eingesetzt, ein Hahn und zwei Hennen. Der Förderverein hofft auf Küken, „damit die Kinder was zu Gucken haben.“ Neben den Sittichen und Fasanen gibt es in den Volieren jetzt also eine dritte Art.

Die meisten Helfer waren am Teich aktiv. Dort sollte der Elektrozaun fertiggestellt werden, „damit Fuchs, Marder und Waschbär keine Chance mehr haben, sich hier zu bedienen“, wie Kamieth sagte. Schließlich werden in rund vier Wochen kleine Flugenten erwartet. Nicht der einzige Nachwuchs am Teich. So haben Höcker- und Pommerngans mit dem Legen begonnen. Die von Uwe Witte gebauten Nisthilfen kommen wie gerufen, auch für die Stockenten. Außerdem zog ein Brautentenpaar ein. Ein Exemplar entwischte kurz, wurde aber wieder eingefangen.