Quarnebeck l Zuwachs kann die Freiwillige Feuerwehr in Quarnebeck verzeichnen: Bei der Jahreshauptversammlung im örtlichen Saal stimmten die Brandbekämpfer dafür, neue Mitglieder in ihre Reihen aufnehmen zu wollen. Mit Juliane Schindler, Elisa Friedrichs, Yvonne Bessing und Ellen Peters wollen vier Frauen in Zukunft in der Ortswehr mitwirken, wie Wehrleiter Uwe Röhl berichten konnte. Er freue sich, dass man nun vier neue Kameradinnen habe, fügte er hinzu.

Bereits zuvor hatte er in seinem Bericht darüber informiert, dass die Quarnebecker Feuerwehr 21 aktive, 5 passive und 7 fördernde Mitglieder zählt. Im Jahr 2018 sind die Brandbekämpfer zu insgesamt acht Einsätzen ausgerückt. Gefordert waren sie unter anderem bei Stürmen, bei einem Verkehrsunfall und bei einem Brand, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ausbildung mit Nachbarn

Außerdem leisteten die Mitglieder der Feuerwehr wieder einen Beitrag zum kulturellen Leben im Dorf. Eingeladen wurde zum Weihnachtsbaum-Verbrennen, zum Osterfeuer und zum Löschangriff nass, an dem sich auch andere Wehren beteiligten. Die Ausgabe im Jahr 2019 soll es am 9. August geben.

Fortgesetzt werden sollen im Jahr 2019 die Ausbildungen, die gemeinsam mit den Nachbarn aus Wenze und Trippigleben absolviert werden. Sechsmal will man sich dafür treffen. So viele Termine hatte es auch schon 2018 gegeben. Eine Ganztagsausbildung wird am 24. August in Wenze stattfinden, kündigte Röhl an. Als ein Ziel nannte der Wehrleiter die Gewinnung neuer Kameraden. Außerdem sollen die Aufgaben in der Wehr auf mehrere Schultern verteilt werden. Er redete seinen Kameraden ins Gewissen, sich noch einmal mit dem Thema Atemschutz zu befassen. Nur ein Kamerad habe derzeit die notwendige Ausbildung und die Untersuchung dafür. Ein weiterer nehme derzeit an einem entsprechenden Lehrgang teil, bei einem anderen stehe die medizinische Untersuchung an. „Ich wünsche mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Stadtwehrleitung“, sagte Röhl, der auch den Sachbearbeiter für den Bereich Brandschutz in der Klötzer Verwaltung für dessen Arbeit lobte.

Stadt will investieren

Mit Matthias Veit war der frischgebackene Klötzer Stadtwehrleiter zur Jahreshauptversammlung gekommen. Er teilte mit, dass Anfang April wieder der Brandübungscontainer aufgestellt werde, in dem die Atemschutzgeräteträger aus der Stadt Klötze trainieren können.

Dass es wieder Termine für gemeinsame Ausbildungen mit den Nachbarn aus Wenze und Trippigleben geben wird, finde er super, sagte Ortsbürgermeister Marco Wille. Besonders freue es ihn zu hören, dass die Technik der Wehr in einem guten Zustand ist. Zuvor war bereits mitgeteilt worden, dass die Wehr technisch einsatzfähig sei. Im neuen Haushalt der Stadt Klötze würden wohl wieder erhebliche Mittel für den Brandschutz vorgesehen, kündigte Wille, der selbst Mitglied im Stadtrat ist, an. Man denke darüber nach, mehrere Fahrzeuge für die Wehren der Stadt zu beschaffen.

Müll soll gesammelt werden

Die Idee aus Trippigleben, einmal im Jahr einen Umwelttag durchzuführen, wolle man auch in Quarnebeck aufgreifen, sagte der stellvertretende Wehrleiter Maik Schindler. Ein Termin für das Sammeln von Müll stehe noch nicht fest. Die Aktion könnte aber an einem Sonnabend im März stattfinden. Per Postwurfsendung solle das ganze Dorf zum Mitmachen aufgerufen werden.

Auf der Tagesordnung standen auch Ehrungen und Beförderungen. Uwe Röhl und Heike Röhl wurden für ihre jeweils 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Maik Schindler wurde zum Oberlöschmeister befördert.