Oebisfelde l Die großartige Unterhaltung – von Gaumenfreuden bis zur Partynacht – garantierte dem Kulturverein Castrum als Veranstalter erneut den erhofften Besucherzuspruch. Diese zweitägige Burgweihnacht glänzte durch das beibehaltene Programm der vergangenen Jahre. Eine offenbar goldrichtige Entscheidung des veranstaltenden Kulturvereins Castrum: Die Darbietungen auf der Bühne und der Kunsthandwerkermarkt im Rittersaal waren fast ausnahmslos dicht belagert, der Weihnachtsmann erfreute zig aufgeregte Kinder. Und der Zuspruch für die kulinarischen Angebote in der weihnachtlichen Kulisse des großen Burghofes war ganz im Sinne der Anbieter. Fazit: Die Burgweihnacht bot ein Wohlfühlerlebnis in zig Nuancen.

Chöre stimmten ein

Den musikalischen Reigen auf der Bühne eröffnete am Sonnabend um 15 Uhr der Frauenchor aus Wassensdorf mit Liedern, die einfach zu solch einem Fest dazugehören. Der Kinderchor der Grundschule an der Aller erfreute dann mit viel Humor in Gedichtsform und Gesang vor allem die Herzen der Mütter, die vor der Bühne fieberten, dass der Auftritt tadellos über die Bühne geht – die Kinder enttäuschten nicht, ganz im Gegenteil.

Wer sich auf den märchenhaften Bericht von Weihnachtsmann „Gerhard“ einließ, der konnte gut nachvollziehen, weshalb sich keine Flockenpracht eingestellt hatte. „Weißbart Gerhard“ berichtete eindrucksvoll, dass die Frau Holle sich einen Arm gebrochen hatte. Und mit einem Gipsarm lassen sich nun einmal Feder-Flocken-Betten nicht ausschütteln – um 16 Uhr am Sonntag war der Gips ab. Seiner Einladung auf die Bühne zu kommen, um mit dem Aufsagen eines Gedichts oder eines kurzen Liedes ein Präsent zu erhalten, folgten an beiden Tagen dann wie an einer Perlenkette aufgezogen viele junge bis ins Herz aufgeregte Festbesucher.

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Partystimmung am Abend

Das musikalische Bühnenprogramm bereicherten Sonnabend wie Sonntag die Musikschule Rauschhardt, das Saxophon-Ensemble „WoodWindWölfe“, der Männerchor und der Seniorenchor aus Oebisfelde sowie die Blaskapelle Breitenrode. Die passende Partystimmung zwischen Glühwein, Apfelpunsch und heißem Kakao bescherte hingegen die Band „DenManTau“ am Sonnabend ab 20 Uhr.

250 Tombola-Gewinne

Der Verein Castrum als Veranstalter bot erneut den Vereinen und Schulen der Stadt an, sich ins Fest einzubringen. So präsentierte sich wiederum der Heimatverein im Museum und mit einem Kuchenbüfett am Sonntag. Solch gern gewähltes kulinarisches Angebot boten bereits am Sonnabend die Schüler der 10. Klassen der Drömlingschule an. Castrum selbst landete mit der Tombola einen Volltreffer: Der Ansturm auf Lose war riesig, was letztendlich 250 Gewinnern den erhofften Erfolg bescherte.