Rochau l Spannend ging es am Freitagabend an der Rochauer Mehrzweckhalle her. Grund dafür war der Verbandsgemeindeausscheid in der Disziplin Löschangriff nass mit anschließendem Familienfest. Insgesamt aus sieben Orten – Giesenslage, Behrendorf, Lindtorf, Rochau, Hohenberg-Krusemark, Werben und Goldbeck – kämpften die engagierten Feuerwehrkameraden um die besten Plätze, bewiesen dabei ihr Können an den Schläuchen und der Tragkraftspritze. Am Ende des Wettkampfs sicherte sich Giesenslage den ersten Platz mit einer beachtlichen Wertungszeit von 30,94  Sekunden, gefolgt von Behrendorf II und Lindtorf. Auch die vertretenden Jugendmannschaften standen in Sachen Engagement ihren „großen“ Kameraden in Nichts nach und setzten das Gelernte im Wettkampf ebenfalls perfekt um. Hohenberg-Krusemark holte sich den ersten Platz bei einer Wertungszeit von 46,20  Sekunden und verwies damit Goldbeck und Rochau auf die Plätze.

Neben Rochaus Wehrleiter Andreas Quast ließ es sich auch Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau nicht nehmen, den einzelnen Mannschaften zu ihren Platzierungen zu gratulieren und entsprechende Urkunden sowie Pokale zu überreichen. Neben dem Sieg holte sich Giesenslage zudem noch den großen Wanderpokal nach Hause. Abschließend ging es für die Brandbekämpfer zum gemütlichen Teil über und auch für die passende Wärme wurde an diesem schmuddeligen Tag gesorgt. „Aufgrund der Trocken­heit blieb unser Osterfeuer aus – nun haben wir es halt als Maifeuer angemeldet“, begrüßte David Riep vom Rochauer Feuerwehr-Förderverein.

Mit elf Mannschaften haben drei weniger am Ausscheid teilgenommen als 2018 in Krusemark. „Das ist eben so, du hast welche, die finden den Freitagabend gut, anderen würde der Sonnabend eher passen“, sagt VG-Wehrleiter Michael Nix. Was den Giesenslager Sieg betrifft, kann der Werbener Ortswehrleiter ganz gelassen sein. „Hauptsache, der Sieg bleibt in der Hansestadt.“ Indes klopft sich Giesenslages Ortswehrleiter Mario Freyer auf die Brust, „ich bin richtig stolz auf die Jungs“. Es seien momentan auch viele Jüngere dabei, „und sie haben viel geübt, das zahlt sich aus“. Mit dem zweiten Platz habe Freyer sicher gerechnet, der Sieg sei natürlich ein Kracher. Wobei es bei den Proben mitunter chaotisch zuging, sagt Mathias Jurczyk. „Mal konnte der, mal der, Zeiten hatten wir gar nicht genommen.“ Dann Hut ab! Am Freitag kämpften neben ihm mit: Steffen Meier, Alex Meier, David Bock, André Paul, Lars Deusch­le und Chris Elfen. „Klar, zwischen Nachbardörfern gibt es immer etwas Konkurrenz“, sagte er. Mit einem Schmunzeln, dem Benjamin Melms von den Behrendorfern entgegnet: „Beim Kreisausscheid machen wir‘s wieder gut.“ Dieser findet am 22. Juni in Lichterfelde statt.

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